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Schweinsteiger angeschlagen

Lahm freut sich auf 'echten Klassiker'

Philipp Lahm sieht nach dem Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins EM-Halbfinale keinen Grund für Lockerheit. „Der Druck ist immer noch da, wir wollen ins Finale. Die Anspannung wird immer groß sein“, sagte der Kapitän am Sonntag - dem ersten komplett freien Turniertag der 23 deutschen EM-Spieler. Nach vier Siegen in vier Spielen könne man mit breiter Brust ins Halbfinale gegen Italien am kommenden Donnerstag gehen. „Wir können uns auf einen echten Klassiker freuen“, erklärte Lahm in Danzig.

Der DFB-Kapitän geht davon aus, dass auch sein von einer Blessur am rechten Sprunggelenk geplagter Stellvertreter Bastian Schweinsteiger im Halbfinale dabei sein wird. „Dass er Probleme hat, hat Bastian gesagt. Ich mache mir aber keine Sorgen, dass er Donnerstag seine Leistung abrufen kann“, erklärte Lahm: „Die Frage ist allein, was sein Fuß macht. Natürlich wäre es wichtig, wenn Bastian spielen könnte.“

Es fehlt an 'Explosivkraft'

Immer wieder klagte Schweinsteiger zuletzt über Beschwerden am Sprunggelenk. Regelmäßiges Training war daher kaum möglich. „Gegen die Griechen sind mir einige Fehlpässe unterlaufen, die mir sonst nie passieren“, räumte Schweinsteiger in einem Interview mit der Welt am Sonntag ein. Der Außenbandriss am rechten Fuß, den er im Februar erlitten hatte, bereite bei „kleinen Bewegungen“ immer noch Probleme. Es fehle „Explosivkraft“, sagte Schweinsteiger, der betonte: „Ich versuche, mich voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen.“

Und so würde der Münchner sogar klaglos akzeptieren, wenn Bundestrainer Joachim Löw im Halbfinale einem anderen Akteur das Vertrauen auf der Sechser-Position schenken würde. „Wenn der Bundestrainer so entscheidet, hätte ich kein Problem damit“, so der Mittelfeldmotor des FC Bayern und der Nationalelf.

Cheforganisator Schweinsteiger

Danach sieht es allerdings nicht aus, Löw hält große Stücke auf seinen Cheforganisator Schweinsteiger. Nicht umsonst stellte Löw seinen Vize-Kapitän gegen die Griechen auf, obwohl dieser zuvor mehrere Tage nicht mit der Mannschaft trainieren konnte.

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