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Voller Tatendrang

Neuzugänge fiebern Trainingsstart entgegen

Langsam wird es ernst für Dante, Xherdan Shaqiri, Claudio Pizarro, Tom Starke und Mitchell Weiser. Noch gut eine Woche, dann beginnt für das Quintett beim FC Bayern ein neues Kapitel in ihrer Profikarriere. Am Dienstag (3. Juli) ist Trainingsauftakt an der Säbener Straße. Bis dahin heißt es Abschied nehmen, Koffer packen und umziehen. Die Vorfreude auf den FC Bayern ist bei allen Neuzugängen riesig.

„Einer der Top-5-Vereine in der Welt, bei dem ich Titel gewinnen kann, vielleicht sogar die Champions League, und dann noch aus Deutschland - da passt alles“, sagte Dante im Interview mit dem Fachmagazin kicker. Der 28-Jährige, dessen größter sportlicher Erfolg bislang der belgische Meistertitel war (2008 mit Standard Lüttich), hofft: „Ich habe einen Vertrag bis 2016 - also will ich am liebsten viermal Deutscher Meister werden.“

Hilfe von Gustavo und Rafinha

Für den Erfolg und einen Stammplatz werde er „alles geben“, versprach der Brasilianer, der sich im Urlaub in seiner Heimat erholt. Die Konkurrenz in München mache ihm „keine Angst. Ich werde um meinen Platz kämpfen.“ Beim Eingewöhnen baut der Verteidiger, der in München bereits ein Haus gefunden hat, auf Unterstützung seiner Landsleute Luiz Gustavo und Rafinha. „Ich hoffe, dass ich mich mit ihrer Hilfe schnell in München einleben werde“, meinte Dante bei spox.com.

Nicht auf sich allein gestellt beim Start in der neuen Heimat ist auch Xherdan Shaqiri. Der 20-Jährige bringt seinen Bruder Arianit mit nach München, wie er der Tageszeitung Blick erzählte. Seine Familie werde er am meisten vermissen, meinte er: „Es wird anders sein, wenn ich abends mit Arianit allein am Tisch sitze. Bisher aß immer die ganze Familie zusammen. Aber es gehört für mich dazu, dass ich mich jetzt abnable. Das muss ich auch mal lernen.“

Training im Urlaub

Privat steht Shaqiri also vor eine Zäsur, sportlich will er da weitermachen, wo er beim FC Basel aufgehört hat. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Ich will mich durchsetzten“, kündigte der Schweizer Spieler des Jahres an, „es ist auch Zeit, dass sich ein Schweizer bei Bayern wieder durchsetzt. Es war länger keiner mehr da.“ Im Urlaub - unter anderem in Kroatien - hat er sich daher an den Trainingsplan, den er vom FC Bayern erhalten hat, gehalten. „Ich war beispielsweise Joggen im Sand, machte Stabilisationsübungen und habe auch viel Tennis gespielt“, erzählte er.

„Vorbereitet und absolut fit“ fiebert auch Tom Starke dem FC Bayern entgegen. „Viele Titel“ wolle er in München gewinnen, sagte der 31-Jährige der Bild-Zeitung. Eine Oberliga-Meisterschaft mit den Amateuren von Bayer 04 Leverkusen (2001) ist bislang sein einziger Titel. Die Rolle als Nummer zwei akzeptiert der bisherige Stammkeeper der TSG 1899 Hoffenheim. „Aber man hat bei Jörg Butt ja auch vor zwei Jahren gesehen, dass man ganz plötzlich die Nummer eins werden kann. Ich möchte auf jeden Fall noch das ein oder andere Spiel machen.“

Grillen zum Abschied

In den ersten Wochen in München werde er im Hotel wohnen, kündigte Starke an: „Wenn meine Kinder keine Schule mehr haben und mit meiner Frau nach München kommen, dann suchen wir uns etwas. Wir wissen bislang nur, dass wir im Münchner Süden leben wollen.“ Mit zahlreichen Grillfesten sagte Familie Starke Freunden und Bekannten in Hoffenheim „adieu“. Am schwersten falle ihm der Abschied von den Jugendteams des FC Zuzenhausen, meinte Starke, der dort den Torhüter-Nachwuchs trainierte. „Ich werde sie vermissen. Mein letzter Tag mit ihnen wird der Horror.“

„Ein riesengroßer Traum“ wird sich nächste Woche für Mitchell Weiser erfüllen. Der 18-Jährige fiebert dem Trainingsauftakt beim FC Bayern entgegen. „Ich freue mich auf all die großen Namen. Und ich freue mich auch auf München - die Stadt ist superschön“, erzählte er dem Münchner Merkur. Und auch auf Emre Can freut sich Weiser. Mit dem FCB-Talent, das er von den DFB-Junioren kennt, sei er befreundet. „Er hat mir viel Gutes über die Bayern berichtet.“

Pizarro will Titel

Sportlich gehe es für ihn in München zunächst einmal darum, „so viel wie möglich zu lernen und aufzusaugen“. Selbstbewusst will der Flügelspieler, der zunächst vor allem bei der zweiten Mannschaft zu Einsatz kommen soll, seinen Weg beim FC Bayern machen. „Ich fange ganz oben an, und das sehe ich als Chance und nicht als eine Hypothek“, sagte er.

Lernen kann Weiser beim FC Bayern sicherlich auch von Claudio Pizarro, der von 2001 bis 2007 bereits das FCB-Trikot trug. Zum Abschluss seiner Karriere will der inzwischen 33-Jährige nun noch einmal an jene erfolgreichen Jahre (8 Titel) anknüpfen. Bei Bayern habe er noch einmal die Chance „wichtige Titel zu gewinnen. Europäische und deutsche, das ist genau das, was ich will“, sagte er während seines Urlaubs in seiner Heimat Peru.

„Es gibt Dinge in meiner Karriere, an die ich einen Haken machen will, der Champions-League-Titel gehört dazu“, betonte Pizza, der wie alle FCB-Neuzugänge voller Tatendrang ist. Nächste Woche können sie loslegen!

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