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Gruppe D

Ribéry im Viertelfinale, Tymo ausgeschieden

Die Viertelfinalisten der EURO 2012 stehen fest. Mit Tschechien, Griechenland, Deutschland, Portugal, Spanien und Italien hatten sich bereits sechs Nationen das Ticket gesichert. Seit Dienstagabend steht fest: England und Frankreich komplettieren das Feld der besten acht Teams Europas. Am letzten Spieltag der Gruppe D setzte sich England gegen EM-Gastgeber Ukraine mit 1:0 durch, Frankreich zog trotz einer 0:2-Niederlage gegen Schweden als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein.

Das heißt: Franck Ribéry darf sich weiter Hoffnungen auf den EM-Titelgewinn machen. Für Anatoliy Tymoshchuk hingegen ist die EURO in seinem Heimatland beendet. Dabei schlugen sich die Ukrainer angetrieben von den eigenen Fans und angeführt von Kapitän Tymo in Donezk über weite Strecken sehr gut gegen die Engländer, bei denen Wayne Rooney erstmals nach seiner Rotsperre zum Einsatz kam.

Rooney trifft aus kurzer Distanz

Ausgerechnet der Sturmtank war es dann auch, dem das Tor des Tages (48.) gelang. Der ukrainische Keeper Andrej Pjatow ließ eine abgefälschte Flanke von Steven Gerrard durch die Hände rutschen - Rooney drückte den Ball aus einem Meter per Kopf über die Linie. Es war sein erstes Tor im Nationaldress nach mehr als neun Monaten. Die Ukraine erspielte sich in der Folge zahlreiche Chancen. Ein Schuss von Marko Devic (62.) überquerte sogar die Torlinie, Schiedsrichter Kassai erkannte den Treffer allerdings nicht an. So blieb es beim 1:0 für England, nur ein Sieg hätte die Ukraine in die Runde der letzten acht Teams befördert.

Den benötigte Frankreich gegen das bereits ausgeschiedene Schweden nicht. Ribérys Team reichte auch eine 0:2-Niederlage für den Viertelfinaleinzug. Allerdings verspielte die Équipe tricolore Gruppenplatz eins und trifft nun in der K.o.-Runde auf Welt- und Europameister Spanien. Ein Traumtor von Zlatan Ibrahimovic (54.) und ein Last-Minute-Treffer von Sebastian Larsson besiegelten die Niederlage - es war die erste nach 23 Spielen für die Franzosen.

Ribéry einer der Besten

„Ich denke, dass Schweden verdient gewonnen hat. Sie spielten für die Ehre - und das hat gegen ein sehr durchschnittliches Frankreich gereicht", sagte der französische Trainer Laurent Blanc enttäuscht. 63.010 Zuschauer in Kiew sahen eine Partie, die von Minute zu Minute an Tempo einbüßte und am Ende in Schweden einen verdienten Sieger fand. Einzig der gute Ribéry sowie Real-Star Karim Benzema stemmten sich in der Schlussphase gegen das Ende der Serie.

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