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Vor DM-Endrunde

U19-Kapitän Fabian Hürzeler im Interview

Jupp Heynckes weiß, welch großes Potential in der U19 des FC Bayern steckt. Nicht umsonst ließ der Cheftrainer des FC Bayern in der vergangenen Saison bei zahlreichen Trainingseinheiten den Kader mit Jugendspielern auffüllen. So konnte er sich gleich ein eigenes Bild der Talente machen. Einer, der ihm dabei positiv aufgefallen sein dürfte, ist Fabian Hürzeler - der Kapitän der U19-Junioren des FCB und aktueller U19-Nationalspieler Deutschlands. „Er hat nicht nur fußballerisch viel drauf, sondern ist auch neben dem Platz schon sehr reif“, berichtete sein Trainer Kurt Niedermayer.

Am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr) stehen die A-Junioren, die die reguläre Saison als Tabellenerster der Bundesliga-Staffel Süd/Südwest abgeschlossen haben, besonders im Fokus. Dann steigt das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen Hertha BSC in Aschheim. Der gebürtige US-Amerikaner Hürzeler, der einen Schweizer Vater und eine deutsche Mutter hat, wird im Kampf um den Titel eine wichtige Rolle spielen. Im Interview mit fcbayern.de spricht er zudem über seine Erfahrungen mit den Bayern-Profis und sein Leben neben dem Fußball.

Das Interview mit Fabian Hürzeler:

fcbayern.de: Fabian, du spielst in der A-Jugend auf der Sechs. Ist damit gleichzeitig Bastian Schweinsteiger dein großes Vorbild?
Hürzeler: „Natürlich versuche ich, mir von Weltklasse-Spielern wie ihm etwas abzuschauen. Aber ich bin nicht der Typ, der Vorbilder hat. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen.“

fcbayern.de: Du durftest in dieser Saison ja auch schon das eine oder andere Mal bei den Profis mittrainieren...
Hürzeler: „Ja! Das hilft einem unheimlich weiter. Die Profis haben uns Junge super aufgenommen. Am Anfang war es eine andere Welt für mich: Man darf sich keinen Fehler erlauben, in jedem Training geht es mit Vollgas zur Sache. Aber dann habe ich gemerkt, dass ich durchaus mithalten kann. Und das gibt mir Selbstvertrauen. Man spürt, dass man seinem Traum, Profi zu werden, wieder ein kleines Stück näher gekommen ist.“

fcbayern.de: In der zweiten Mannschaft bist du dieses Jahr sechs Mal zum Einsatz gekommen. War das eine große Umstellung für dich?
Hürzeler: „Da geht es schon viel, viel robuster zu als in der A-Jugend-Bundesliga. Wenn man sich zu viel Zeit lässt, grätscht schon einer dazwischen und der Ball ist weg. Aber spielerisch kann die A-Jugend-Bundesliga sicher mithalten.“

fcbayern.de: Am Mittwoch steigt das Halbfinal-Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft. Spürst du schon die Vorfreude?
Hürzeler: „Klar, wir alle fiebern diesem Spiel entgegen. Ich bin stolz auf meine Teamkollegen. Denn wir haben in der Rückrunde noch kein einziges Spiel verloren. Das war aber nur ein Teilerfolg - jetzt wollen wir Deutscher Meister werden!“

fcbayern.de: Du bist Kapitän dieser erfolgreichen Mannschaft…
Hürzeler: „Das ist eine große Ehre für mich. Ich bin mir bewusst, dass ich Verantwortung übernehmen muss.“

fcbayern.de: Und wie sieht das dann im Alltag aus?
Hürzeler: „Ich tausche mich viel mit unserem Trainer aus. Dazu versuche ich selber viel mit meinen Mannschaftskollegen zu kommunizieren. Ab und zu werde ich dabei auch mal laut, meistens kläre ich Dinge leise. Die Mischung macht’s.“ (lacht)

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