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Laufen, sprinten, schwitzen

Bayern-Training (fast) ohne Ball

Tag zwei im Trainingslager im Trentino. Am Mittag berichtete Xherdan Shaqiri über seine Eindrücke vom Training. „Hier im Trentino werden eher taktische Dinge angesprochen“, meinte der Schweizer - drei Stunden später war von Taktik im Bayern-Training nichts mehr zu sehen. Denn am Nachmittag stand die Athletik im Mittelpunkt. Der Ball spielte nur eine Nebenrolle.

Nach dem Aufwärmen und Übungen am Gummiseil, mit denen an der Bewegungsqualität gefeilt wird, wurden die Spieler in mehrere Gruppen aufgeteilt. Unter Anleitung der Fitnesstrainer Thomas Wilhelmi, Andreas Kornmayer und Marcelo Martins kamen sie dann kräftig ins Schwitzen. Besonders das Ausdauertrio Daniel van Buyten, Rafinha und Shaqiri, die bei Intervallläufen ihr Tempo stetig steigerten, musste an die Grenze und darüber hinaus gehen.

Auf dem Nebenplatz absolvierte eine andere Gruppe derweil Übungen zur Verbesserung der Koordination und Beweglichkeit. Für Luiz Gustavo, Dante, Anatoliy Tymoshchuk, David Alaba und Mario Mandzukic standen dabei Läufe um Stangen, Sprints, schnelle Drehungen und Richtungswechsel auf dem Programm. An der Grundlagenausdauer, arbeitete eine dritte Gruppe (Claudio Pizarro, Arjen Robben, Diego Contento), die den Trainingsplatz im Dauerlauf unzählige Male umrundete.

Gruppe Nummer vier bestand aus den jungen Wilden, sprich aus den Spielern aus dem Amateur- und Jugendbereich. Abgesehen von den Gummiseil-Übungen nahmen sie nicht am Athletikprogramm teil. Angeleitet von den Assistenztrainern Peter Hermann und Hermann Gerland standen für sie stattdessen Passspiel und Torschuss im Mittelpunkt.

Nicht zu vergessen die Torhüter, die bei Coach Toni Tapalovic Schwerstarbeit leisteten und unter anderem Schüsse aus nächster Distanz abwehren mussten. Rund eine Stunde dauerte dieser schweißtreibende Teil des Nachmittagstrainings, das alle trotz der Anstrengung und sommerlichen Temperaturen konzentriert und engagiert zu Ende brachten. Shaqiri hatte bereits zuvor berichtet: „Alle sind voller Tatendrang. Man spürt, dass die Spieler hungrig sind.“

Für fcbayern.de im Trentino: Nikolaus Heindl

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