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Kampf um die Plätze

Die Bayern 'streiten, fighten, laufen'

Noch sind die deutschen Nationalspieler im Urlaub, doch der Konkurrenzkampf beim FC Bayern nimmt bereits Fahrt auf. Denn alle Neuzugänge haben die Arbeit beim deutschen Rekordmeister aufgenommen und machen den etablierten Spielern das von Jupp Heynckes erhoffte „Feuer unter dem Hintern“. Anatoliy Tymoshchuk berichtete: „Jeder muss streiten, fighten, laufen, mit Herz spielen für einen Stammplatz.“

Das erlebt man jeden Tag im Trainingslager im Trentino. Egal ob Spiel oder Ausdauerlauf, alle sind hochengagiert bei der Sache. „Die Mannschaft arbeitet in einer sehr, sehr guten Intensität“, stellte Matthias Sammer fest. Jupp Heynckes sagte: „Gerade die neuen Spieler hängen sich total rein, wollen sich beweisen und anbieten.“

Zum Beispiel im Sturm, wo Mario Mandzukic und Claudio Pizarro gleich in ihrem ersten Testspiel, Dienstag gegen die Trentino-Auswahl, ihre Treffsicherheit unter Beweis stellten. „Die Zwei werden uns sicher helfen in dieser Saison“, ist Jupp Heynckes überzeugt, „letztes Jahr hat gezeigt, dass man vorne im Angriff Alternativen haben muss, wenn das Spiel eng wird, wenn man einen zusätzlichen Stürmer braucht, wenn man reagieren muss.“ Mandzukic berichtete, dass er im Training alles gebe, „damit ich gleich zeige, dass ich bereit bin.“

Aber auch Xherdan Shaqiri hinterließ ein seinen ersten zweieinhalb Wochen beim FC Bayern einen guten Eindruck. „Er ist sicher noch nicht in körperlicher Bestverfassung, aber was er fußballerisch drauf hat, seine Spielfreude, seine Ideen und Kreativität…“, schwärmte Heynckes. Shaqiri sieht seinen Platz im offensiven Mittelfeld. Er können dort auf allen Positionen spielen, sagte er: links, rechts und in der Mitte.

Heynckes freut sich über Alternativen

„Ich habe jetzt Alternativen“, freute sich Heynckes über einen breiteren Kader für die neue Saison. Im Sturm, im Mittelfeld und in der Innenverteidigung (Dante: „Ich werde um meinen Platz kämpfen.“) hat er zusätzliche Optionen. „Wir haben eine sehr gute Truppe. Es sind gute, frische Spieler dazugekommen“, meinte Arjen Robben.

Nur elf Profis können zum Bundesligastart am 25. August auflaufen. Sammer wies jedoch darauf hin, dass der Tanz auf drei Hochzeiten - Bundesliga, DFB-Pokal, Champions League - allen Spielern im Kader Einsatzchancen geben werde. „Eine Saison ist lang. Der FC Bayern muss in der Breite Alternativmöglichkeiten haben.“

Entscheidend für den Erfolg seien darüber hinaus bei Weitem nicht nur die Stammspieler, betonte der FCB-Sportvorstand, sondern der „Geist der gesamten Mannschaft, vor allen Dingen von denen, die vermeintlich nicht zur ersten Elf gehören. Es geht einzig und allein um den FC Bayern. Einzelschicksale haben keine Rolle zu spielen. Wenn das nicht funktioniert, brauchen wir nicht über Titel sprechen.“

Für fcbayern.de in Riva del Garda: Nikolaus Heindl

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