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Trainingslager im Trentino

FC Bayern II 'entwickelt sich gut'

Die Kulisse war atemberaubend. Im Hintergrund erhoben sich die mächtigen Gipfel der Brentadolomiten, am Himmel rückten Blitz und Donnergrollen immer näher. Hoch her ging es aber auch auf dem Sportplatz von Andalo (Trentino). Der FC Bayern II spielte gegen den englischen Drittligisten Swindon Town. 1:1 (1:1) endete die Partie neun Tage vor dem Regionalliga-Auftakt - „ein hervorragendes Testspiel“, berichtete Jörg Butt fcbayern.de.

Der junior team-Leiter des FC Bayern war aufmerksamer Beobachter am Spielfeldrand. Sowohl kämpferisch als auch spielerisch habe das Team von Trainer Mehmet Scholl überzeugt. „Unsere junge Mannschaft hat den frühen Rückstand weggesteckt und sich gegen eine robuste, physisch starke Elf ein gerechtes Unentschieden erkämpft.“ Alessandro Schöpf (25. Minute) glich die Führung der Engländer durch Paul Beson (4.) aus.

Vor zwei Wochen hatte das noch anders ausgesehen. Damals verlor der FCB II gegen den Drittligisten 1. FC Heidenheim nach einem 0:1-Rückstand den Faden und kassierte innerhalb kürzester Zeit zwei weitere Gegentreffer. Dass die kleinen Bayern jetzt stabiler sind, sei ein Ergebnis der Arbeit in den letzten Wochen. „Die Mannschaft entwickelt sich gut“, bestätigte Butt, „ich bin überzeugt, dass wir mit ihr viel Freude haben werden.“

Im Trentino, genauer gesagt in Molveno, bestreitet der FCB II seit vergangenem Samstag den Höhepunkt der Vorbereitung. Noch bis Freitag läuft das laut Butt „fast perfekte“ Trainingslager. Einziger Wermutstropfen ist die Verletzung von Sebastian Dreier, der im Training einen Kreuzbandriss erlitt. „Das ist sehr bitter“, sagte Butt.

Ansonsten ist der junior team-Leiter sehr zufrieden mit dem Aufenthalt am Ufer des malerischen Lago di Molveno. „Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet, die Atmosphäre ist sehr positiv“, erzählte Butt und dankte den Gastgebern: „Hotel, Organisation und Trainingsplätze sind top, die Menschen sehr herzlich und hilfsbereit. Wir haben uns vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt und würden uns freuen, nächstes Jahr wiederkommen zu dürfen.“

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