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'Konkurrenz ist normal'

Pizarro will 'alles gewinnen'

Drei Mal die Deutsche Meisterschaft, drei Mal den DFB-Pokal, einmal den Weltpokal hat Claudio Pizarro mit dem FC Bayern schon gewonnen; 71 Tore hat er in 174 Bundesligaspielen im FCB-Trikot erzielt - fünf Jahre nach seinem Abschied aus München sollen jetzt noch einige Tore und Titel hinzukommen. „Alles zu gewinnen. Alles, was es gibt. Das ist das Ziel“, sagte der Bayern-Rückkehrer am Mittwoch.

In seinem Tatendrang wird der Peruaner im Moment aber noch gebremst. Wegen einer Muskelverletzung, die er sich Ende letzter Saison in Bremen zugezogen hat, kann er derzeit nur individuell trainieren. Dabei hatte er seinen Urlaub extra verkürzt und sich schon knapp zwei Wochen vor dem Trainingsauftakt in die Hände der medizinischen Abteilung begeben. „Leider habe ich es nicht geschafft. Vielleicht in zehn Tagen“ könne er ins Mannschaftstraining einsteigen. „Gut, dass wir eine lange Vorbereitung haben.“

Bereits von 2001 bis 2007 hat Pizarro für den Rekordmeister gespielt. Er sei heute „erfahrener, vielleicht auch ein bisschen ruhiger“ als damals, meinte er. Und auch an der Säbener Straße habe sich einiges verändert. Leistungszentrum und ServiceCenter gab es zu seiner ersten FCB-Zeit noch nicht. Trotzdem fühlt sich der 33-Jährige sofort wieder heimisch. „Ich kenne die meisten Leute, kenne den Verein. Ich habe immer gesagt: Bayern ist der beste Verein, bei dem ich war.“

Mit der Erfahrung von sechs Bayern-Jahren blickt Pizza dem Konkurrenzkampf im FCB-Sturm gelassen entgegen. „Konkurrenz ist ganz normal. Die gibt es in jedem Verein“, meinte der erfolgreichste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte (160 Tore) und erinnerte an seinen ersten Wechsel nach München 2001: „Damals waren wir fünf Stürmer - da war es noch schwieriger.“

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