präsentiert von
Menü
Neue Nummer zwei

Tom Starke freut sich auf neue Aufgabe

Die ersten vier Tage in München waren für Bayern-Neuzugang Tom Starke auch ein bisschen eine Reise zurück in die eigene Vergangenheit. Als der heute 31-jährige Torhüter seine ersten Schritte als Fußballer bei seinem Heimatverein Dynamo Dresden machte, war der neue FCB-Sportvorstand Matthias Sammer eine der prägenden Spielerfiguren in der ersten Mannschaft.

1999 wechselte Starke dann nach Leverkusen, wo er nach einem Jahr in der A-Jugend in den Profikader aufrückte. Ab 2001 hieß die Nummer eins im Tor der Werkself, Jörg Butt, den er nun als zweiten Torhüter beim deutschen Rekordmeister beerbt. „Ich habe die Erfahrung schon gemacht als junger Torwart, hinter Jörg Butt habe ich schon fünf Jahre auf der Bank gesessen“, sagte Starke am Donnerstag nach dem Training.

Damit machte der ehemalige U21-Nationaltorwart (12 Spiele) auch gleich klar, wie die Rollenverteilung beim FC Bayern ist. Manuel Neuer ist die unumstrittene Nummer eins, dahinter soll Starke als erfahrener Schlussmann - knapp 200 Spiele bestritt er bislang in der ersten und zweiten Bundesliga - für den Ernstfall bereitstehen.

Im Training will Starke, der derzeit noch alleine im Hotel wohnt und erst in den Schulferien mit seiner Familie das neue Heim beziehen wird, auch als Nummer zwei „Gas geben“. Denn das sporne auch die Teamkameraden zu Höchstleistungen an.

Über die Stationen Hamburger SV, SC Paderborn und MSV Duisburg kam Starke vor zwei Jahren zu 1899 Hoffenheim. Den Wechsel zum FC Bayern bezeichnete er als „etwas ganz Besonderes“, auch wenn er es sich selbst „nicht so leicht“ gemacht habe. „Ich war sechs Jahre die Nummer eins.“ Doch nach kurzer Bedenkzeit „war es relativ schnell klar“, so Starke weiter.

Denn in München stimme das „Gesamtpaket“, wie es der zweifache Familienvater bezeichnete. „Die Chance, um Titel mitzuspielen, bei einer Mannschaft, die auf Weltklasseniveau spielt. Das ist schon eine Sache, die gerne mitnehmen wollte“, räumte Starke ein. Nun gelte es aber zunächst, „meine Leistung im Training bringen“. Denn Bayerns neue Nummer zwei weiß: „Irgendwann kommt es vielleicht auch mal woanders drauf an, Leistung zu bringen.“

Weitere Inhalte