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Bayrische Party

FCB bereitet Hopfner 'eine tolle Überraschung'

Im stimmungsvollen Ambiente präsentierte sich die Turnhalle an der Säbener Straße ihren Besuchern. Große, weiße Tücher hingen vor den Hallenwänden, überdimensionale Ballons in den Farben rot und weiß waren an der Decke befestigt. Im Innenraum sorgten Marktstände, große Holzgestelle mit frisch gepflücktem Hopfen und liebevoll dekorierte bayrische Kraxentische bereits dreieinhalb Wochen vor Beginn des Oktoberfests für urige Wiesn-Stimmung.

Dass sich die Sporthalle in diesem Gewand darstellte, hatte selbstverständlich einen besonderen Grund: Anlässlich des 60. Geburtstags von Karl Hopfner hatte der deutsche Rekordmeister eine Überraschungsfeier im bayrischen Stil für seinen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden vorbereitet. Entsprechend zünftig im Dirndl und in der Lederhose erschienen dann auch die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, um Hopfner anlässlich seines Ehrentages gebührend zu feiern.

„Ich habe nichts gewusst. Das ist eine tolle Überraschung, es ist wunderschön“, zeigte sich Hopfner gerührt und „unwahrscheinlich geehrt“ über die eigens für ihn organisierte Feier. Zugleich zeigte er sich aber auch etwas besorgt darüber, „dass in dem Haus etwas passiert und ich nicht Bescheid weiß. Das gibt mir jetzt schon zu denken“, meinte der Jubilar mit einem Augenzwinkern.

Hopfner selbst habe keine große Feier gewollt, erklärte Karl-Heinz Rummenigge bei seiner Rede, „diesen Wunsch respektieren wir selbstverständlich“. Und so deklarierte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern die „kleine, interne Veranstaltung“ kurzum zum „Arbeitsessen und vor allem Arbeitstrinken“. Einziger Sinn und Zweck dieser „praxisorientierten Übung“, so Rummenigge weiter, sei die „Ermittlung eines durchschnittlichen Kostenbedarfs für zukünftige Festivitäten dieser Art.“

Auch Vereinspräsident Uli Hoeneß hielt eine Rede auf das Geburtstagskind und gab dabei einen Einblick in die Entwicklung des Rekordmeisters in den letzten knapp 30 Jahren, seit Hopfners Anfängen als Geschäftsführer. „Karl Hopfner war immer dabei“, sagte Hoeneß. „Ob wir Schnürsenkel eingekauft haben oder Ribéry. Es ging nichts ohne den Schreibtisch von Karl Hopfner.“ Dabei hob Hoeneß eine der wichtigsten Eigenschaften seines langjährigen Weggefährten hervor: „Wichtig sein, aber sich nicht wichtig nehmen.“

„59+1“ lautete das Party-Motto anlässlich Hopfners Geburtstag für den Jubilar, der auch einige prominente Gäste begrüßen durfte: Dr. Reinhard Rauball, Präsident des Ligaverbandes, sein Vertreter Peter Peters, Wolfgang Holzhäuser, Sprecher der Geschäftsführung von Bayer Leverkusen, DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und ECA-Generalsekretär Michele Centenaro waren eigens nach München gekommen, um Hopfner persönlich zu gratulieren.

Torte und Ständchen vom Team

Darüber hinaus waren der frühere bayrische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber, das Präsidium des FC Bayern mit Hoeneß, Prof. Fritz Scherer und Bernd Rauch sowie selbstverständlich der Vorstand der FC Bayern München AG mit Rummenigge, Sport-Vorstand Matthias Sammer und dem stellvertretenden Vorstand Andreas Jung vertreten, um bei allerlei bayrischen Leckereien und Blasmusik einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.

Weitere Höhepunkte waren ein emotionaler Film über Hopfners Verdienste rund um den FC Bayern sowie der Auftritt von Kabarettist Django Asül, der bei allen Anwesenden für große Lacher sorgte. Am Ende bekam Hopfner auch von der Profi-Mannschaft des FC Bayern noch eine dreistöckige Geburtstagstorte überreicht und ein Geburtstagsständchen gesungen. Alles in allem ein gelungenes „Arbeitsessen“ für den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, das ihm sicher noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

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