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Weiß-blaue Bundesliga

'Können einen bayerischen Meister ausspielen'

Was die Busfahrer des FC Bayern dazu sagen? Wir müssen gestehen: Wir wissen es nicht. Fakt ist jedenfalls: Michael Lauerbach, Sandra König und Armin Kriz werden in der neuen Saison die Mannschaft mit ihrem 480 PS starken MAN Lions Coach L Supreme zu so vielen Spielen fahren wie nie zuvor. Warum? Weil die anstehende 50. Bundesliga-Saison die bayerischste aller Zeiten ist!

Schon zum Auftakt am kommenden Samstag (15.30 Uhr) geht es nach Fürth (175 Kilometer). Augsburg (70 Kilometer) und Nürnberg (170 Kilometer) heißen die übrigen Rivalen aus Bayern - alles Ziele, zu denen nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem Bus gereist wird. „Wir können einen bayerischen Meister ausspielen“, scherzte Karl-Heinz Rummenigge angesichts von nun insgesamt vier weiß-blauen Klubs im deutschen Fußball-Oberhaus - so viele wie nie zuvor.

„Ich freue mich“, sagte Rummenigge, „erstens sind das kurze Anfahrtswege für uns. Und zweitens stehen dem Land Bayern die vielen Derbys sehr gut zu Gesicht.“ Das findet auch Dr. Edmund Stoiber. „Unser Bundesland wird sehr gut repräsentiert. Darauf können wir stolz sein“, meinte der ehemalige bayerische Ministerpräsident, der im Aufsichtsrat des FC Bayern sitzt.

Sechs bayerische Derbys

Insgesamt sechs bayerische Derbys stehen für den deutschen Rekordmeister in der neuen Saison auf dem Programm. Dabei werde der FCB besonders auswärts „unendlich gefordert werden“, meinte Stoiber gegenüber fcbayern.de. „Das haben wir letzte Saison in Augsburg gesehen, als wir am Ende der glückliche Sieger waren.“

Mit 2:1 setzten sich die Bayern damals in Augsburg durch. In Nürnberg feierten sie letzte Saison einen knappen 1:0-Erfolg, die vier Gastspiele zuvor beim Club konnten die Münchner nicht gewinnen (3 Remis, 1 Niederlage). Und auch die letzte Partie bei der SpVgg Greuther Fürth war eng: Vor 14 Jahren, im September 1998, zwang der damalige Zweitligisten den Rekordmeister in der zweiten DFB-Pokal-Runde bis ins Elfmeterschießen. Am Ende hielt Oliver Kahn den Elfer von Petr Skarabela und Bayern setzte sich mit 4:3 durch.

'Kein Selbstläufer'

Jetzt kommt es zum ersten Bundesliga-Duell mit den Kleeblättlern, die erstmals im deutschen Fußball-Oberhaus antreten. „Das wird kein Selbstläufer. Wir werden da konzentriert zu Werke gehen müssen“, warnte Karl-Heinz Rummenigge vor den Franken.

Wem Stoiber am Samstag die Daumen drückt? Da muss er nicht lange überlegen: „Grundsätzlich liegen mir alle bayerischen Vereine am Herzen. Aber wenn es gegen den FC Bayern geht, dann bin ich natürlich auf der Seite des FC Bayern.“

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