präsentiert von
Menü
500. Länderspiel-Sieg

DFB-Auswahl gibt sich keine Blöße

Dank ihres 500. Länderspielsieges hat die deutsche Nationalmannschaft einen gelungenen Start in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hingelegt. Im Auftaktspiel der Europa-Gruppe C besiegte die DFB-Elf am Freitagabend in Hannover die Auswahl der Färöer Inseln mit 3:0 (1:0) und setzte sich damit gleich an die Tabellenspitze vor Irland, das mit 2:1 in Kasachstan gewann.

Vor 32.769 Zuschauern in der AWD-Arena brachte Mario Götze (28. Minute) die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw vor der Pause in Führung. Nach dem Seitenwechsel sorgte Mesut Özil (54./71.) mit einem Doppelpack für den standesgemäßen Auftakterfolg der DFB-Auswahl, die in ihrem zweiten Spiel am kommenden Dienstag in Wien auf Österreich (ohne den verletzten David Alaba) trifft.

Vier Bayern in der Startelf

„Wir haben 3:0 gewonnen und wichtige drei Punkte mitgenommen. Für uns war wichtig, dass wir uns keine Blöße geben. Mit dem Ergebnis können wir ganz gut leben“, sagte Thomas Müller, der wie Manuel Neuer, Philipp Lahm und Holger Badstuber in der deutschen Startformation stand. Jérôme Boateng blieb ohne Einsatz auf der Bank, Toni Kroos fehlte angeschlagen.

Von Beginn an war die DFB-Auswahl die Spiel bestimmende Mannschaft und erspielte sich in der Anfangsphase eine Vielzahl an Torchancen, ließ diese jedoch allesamt ungenutzt. So dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Götze mit einer feinen Einzelaktion die überfällige Führung gelang. Auch in der Folgezeit hatte der WM-Dritte von 2012 reichlich Möglichkeiten, ließ im Abschluss aber die letzte Konsequenz vermissen.

Mangelnde Chancenauswertung

„Wir hatten die Chancen, nur wir haben die Tore nicht gemacht. Zur Halbzeit hätte es 4:0 stehen können“, bemängelte Kapitän Lahm nach dem Spiel die Chancenauswertung der deutschen Auswahl im ersten Durchgang. Nach dem Seitenwechsel machte es die Löw-Elf besser: In der 54. Minute drückte Özil eine mustergültige Vorlage von Müller zum 2:0 über die Linie, eine knappe Viertelstunde später sorgte er mit seinem zweiten Treffer für den Endstand.

„Ich denke, es war zu sehen, dass wir auf Tore aus waren. Zu bemängeln war, dass wir viele Chancen hatten, aber zu wenig Tore erzielt haben. Da liegt im Moment unser Problem, dass wir zu viele Chancen liegenlassen“, lautete das Fazit von Bundestrainer Löw, der nun drei Tage Zeit hat, sein Team auf die Partie gegen Österreich vorzubereiten.

Weitere Inhalte