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Wiesn-Heimspiel

FCB will gegen Wolfsburg Serie fortsetzen

Keine Zeit zum Verschnaufen, weiter geht’s für den FC Bayern auf der Jagd nach Punkten und Toren. Nach vier Siegen in vier Ligaspielen steht für den Rekordmeister am Dienstagabend gegen den VfL Wolfsburg (ab 19.45 Uhr im FCB-Liveticker und im Webradio bei FCB.tv) der erste Wochenspieltag in der Bundesliga auf dem Programm. Mit einem weiteren Sieg im ersten Wiesn-Heimspiel will die Mannschaft von Jupp Heynckes nun nachlegen und ihre Spitzenposition in der Liga behaupten.

„Wir müssen versuchen, im Rhythmus zu bleiben“, sagte Torhüter Manuel Neuer im Interview bei FCB.tv und warnte davor, die Partie gegen die Niedersachsen als Selbstläufer zu betrachten. „Wir dürfen nicht auf einer Welle schweben und denken, es geht von alleine weiter. Wir müssen tagtäglich unsere Arbeit machen“, so Neuer weiter. „Da dürfen wir uns nicht einlullen lassen. Wir wissen, dass es schwierig ist, gegen Wolfsburg zu gewinnen.“

Ins gleiche Horn stieß Matthias Sammer: „Wir müssen unsere eigenen Stärken an den Tag legen. Zu meinen, dass das ein Selbstläufer wird, davor kann ich nur warnen“, sagte der Sport-Vorstand des Rekordmeisters bei FCB News vor dem Duell mit dem Tabellen-Zehnten aus Wolfsburg, der mit einem Sieg, zwei Unentschieden und einer Niederlage „nicht so gut gestartet“ ist.

Auf der anderen Seite fand der Europameister von 1996 trotz des glänzenden Saisonauftakts der Münchner dennoch den einen oder anderen Kritikpunkt: „Es kann nicht sein, dass wir gegen Valencia in letzter Minute ein Tor zu lassen. Es kann nicht sein, dass wir auf Schalke in der 92. Minute noch eine große Chance von Huntelaar zulassen“, so Sammer, der in jedem Spiel noch mehr „Gier und Aufmerksamkeit“ und „totale Konzentration bis zum Schluss“ forderte.

Eine harte Aufgabe

Wolfsburg, Bremen, Borisov, Hoffenheim - so lautet das Programm des FCB in den kommenden 12 Tagen bis zur nächsten Länderspielpause. Vier Gelegenheiten für die Heynckes-Elf, die „Serie fortzusetzen“, wie Neuer betonte. Doch alle Beteiligten sind sich bewusst, dass die Partie gegen die Wölfe „eine harte Aufgabe“ wird, so Neuer. „Wir dürfen nicht locker lassen und müssen mit der richtigen Einstellung, mit der richtigen Motivation ins Spiel gehen.“

Auch Arjen Robben, der gegen den VfL einst sein Bundesliga-Debüt feierte, erwartet „ein richtig schwieriges Spiel, Wolfsburg ist defensiv immer gut geordnet“. Doch der Niederländer zeigte sich nach der jüngsten Erfolgsserie von sieben Pflichtspielsiegen in Folge durchaus selbstbewusst: „Wenn wir so drauf sind, ist es kein Problem, wer kommt. In der Allianz Arena vor den eigenen Fans müssen wir jedes Spiel gewinnen“, meinte Robben.

Wolfsburg setzt auf Konter

Zumal Franck Ribéry seine muskulären Beschwerden, die ihn an einem Einsatz im Gastspiel beim FC Schalke 04 hinderten, überwunden hat und Trainer Heynckes eine weitere Option im ohnehin glänzend aufgelegten Offensivverbund (14:2 Tore) gibt. „Die Bayern sind gut drauf, haben Oktoberfest und überhaupt bisher nur Siege auf dem Konto. Es ist für sie also alles bereitet für einen weiteren Sieg am Dienstagabend“, schob der Wolfsburger Trainer Felix Magath dem FCB die klare Favoritenrolle zu.

Der VfL wolle beim Gastspiel in München mit schnellen Gegenangriffen zum Erfolg kommen, sagte der ehemalige Bayern-Coach: „Wir müssen vor allem gut verteidigen und versuchen, durch Konter erfolgreich zu sein. Ich glaube, dass uns solche Gegner derzeit noch besser liegen, die selbst ihr Spiel machen und sich nicht darauf beschränken, unser Aufbauspiel zu stören.“ Auswärts sind die Wolfsburger in dieser Saison noch ungeschlagen und haben bisher vier Punkte geholt.

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