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'Verschärfter' Konkurrenzkampf

Hoffnung auf die 'letzten paar Prozent'

Jupp Heynckes war einfach nur glücklich. 6:1 gegen Stuttgart gewonnen, nach zwei Spieltagen Tabellenführer der Bundesliga. Der Hauptgrund für Heynckes‘ Glückseligkeit war allerdings ein anderer. Es ging um ein Ereignis, das sich vor dem Spiel gegen den VfB zugetragen hatte: Arjen Robben, stark erkältet, suchte Sonntagmittag das Gespräch mit seinem Coach. Heynckes verriet Details: „Arjen kam und sagte: 'Trainer, ich fühle mich nicht gut. Wir haben so eine gute Mannschaft, so viele Spieler. Es ist besser, wenn einer spielt, der 100 Prozent gesund und leistungsfähig ist.'“

Heynckes saß auf dem Podium des Presseraums in der Allianz Arena, als er davon berichtete. Der 6:1-Sieg stellte ihn zufrieden, diese Geschichte aber bereitete ihm „eine besondere Freude. Das spiegelt den Geist der Mannschaft wieder, das fand ich richtig klasse.“ Robben hatte verzichtet. Und so sprangen andere in die Bresche. Der Kader ist in dieser Saison qualitativ so stark besetzt, dass Heynckes den Ausfall eines Weltklasse-Manns wie Robben bestens kompensieren konnte.

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