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'Es passt derzeit alles'

Rotieren, treffen, kämpfen, jubeln

Erst Flanke von links, dann Flanke von rechts - und zweimal war Mario Mandzukic mit dem Kopf zur Stelle! 2:0, 3:0 - und die Partie gegen den VfL Wolfsburg war entschieden. „Es macht natürlich richtig Spaß“, sagte der Kroate nach seinen Pflichtspieltreffern sieben und acht in dieser Saison, über die er sich aus Respekt vor seinem Ex-Klub aber vor allem innerlich freute. „Ich genieße jeden Moment in dieser Mannschaft.“

Und damit ist er nicht allein. Egal ob Arjen Robben, Xherdan Shaqiri oder Jérôme Boateng - alle Bayern sprachen nach dem Wolfsburg-Spiel vom „Spaß“, mit dieser Mannschaft Fußball zu spielen, der sich auch in Zahlen ausdrückt: 17 Tore hat der FCB schon erzielt, nur zwei kassiert, die Tordifferenz von +15 ist Bundesligarekord nach fünf Spieltagen.

„Es passt derzeit alles bei uns“, sagte Shaqiri, der Mandzukic' ersten Treffer sehenswert vorbereitet hatte. Der Schweizer war gegen Wolfsburg neu in die Mannschaft rotiert und fügte sich nahtlos ein in eine insgesamt klasse Mannschaftsleistung. „Man sieht: Jeder, der reinkommt, will sich aufdrängen“, meinte Boateng. „Es ist egal, wer für wen spielt“, sagte Shaqiri, „wir sind alle Stammspieler.“

Heynckes kann rotieren, wie er will - derzeit greift einfach jedes Rädchen ins andere. „Wir rochieren auch immer wieder während des Spiels“, ergänzte Shaqiri, „das macht uns noch unberechenbarer.“ Das gilt auch für die Torschützen. Mandzukic traf schon acht Mal, Thomas Müller fünf Mal, Toni Kroos und Bastian Schweinsteiger je vier Mal - Torgefahr beim FC Bayern hat in dieser Saison viele Gesichter.

„Egal wie viele Tore ich mache, wichtiger sind Titel“, betonte Mandzukic. Und deswegen ist sich der FCB-Stoßstürmer auch für Defensivarbeit nicht zu schade. Ebensowenig wie alle anderen Offensivspieler, wie zum Beispiel Arjen Robben, der gegen Wolfsburg einmal als letzter Mann einen Konter der Gäste stoppte.

„Arjen und Franck (Ribéry, d. Red.) machen sehr viel für die Mannschaft, auch nach hinten“, lobte Boateng die Offensivkollegen, „wenn alle mit nach hinten arbeiten, ist es einfach für die Defensive.“ Mandzukic findet: „Jeder kämpft für jeden. So wollen wir weitermachen.“

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