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Von Minsk bis La Paz

14 Bayern weltweit auf Länderspielreise

Am Sonntag wurde angestoßen - auf den gelungenen Start in die Saison 2012/13. Gemütlich saßen Spieler und Verantwortliche des FC Bayern am letzten Tag der diesjährigen Wiesn im Käfer-Zelt zusammen. Einen Tag später tauschte ein Großteil der Bayern-Stars den Platz an der Bierbank mit dem im Flugzeug: Es stehen mal wieder Länderspiele (12. und 16. Oktober) auf dem Programm, 14 Akteure des deutschen Rekordmeisters machten sich am Montag auf den Weg zu ihren Auswahlteams.

Sieben Bayern-Spieler nominierte der deutsche Bundestrainer Joachim Löw für die anstehenden, richtungsweisenden WM-Qualifikationsspiele der DFB-Elf in Irland (Dublin) und gegen Schweden (Berlin). Neben Keeper Manuel Neuer traten Kapitän Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller, Toni Kroos, Holger Badstuber und Jérôme Boateng die Reise zum Treffpunkt (23 Uhr) nach Frankfurt an.

Lahm gesperrt, aber vor Ort

Dort wird sich das DFB-Team in den kommenden Tagen auf das schwere Auswärtsspiel in Irland vorbereiten. Am Donnerstag zieht der DFB-Tross dann gen Dublin weiter. Mit dabei sein wird auch der gelbgesperrte Lahm, der die Partie von der Tribüne aus verfolgen wird.

Die Ausgangsposition ist klar: Deutschland entschied die ersten zwei Qualifikationsspiele für sich und könnte mit zwei Siegen gegen die vermeintlich ärgsten Konkurrenten in Gruppe C eine großen Schritt in Richtung WM machen. „Wir sind der Favorit in der Gruppe, müssen aber eine Menge investieren“, forderte Kroos. Irland und Schweden haben bislang erst ein Spiel absolviert, starteten aber jeweils mit einem Erfolgserlebnis.

Martínez trifft auf Ribéry

Ein richtiges Schmankerl steht am Dienstag, den 16. Oktober, in Gruppe I der Europa-Qualifikation an: Javi Martínez und seine Spanier empfangen in Madrid Frankreich mit Franck Ribéry. Zuvor wartet auf Bayern-Neuzugang Martínez eine Reise an einen altbekannten Ort: Spanien gastiert in Minsk - dort, wo der 24-Jährige mit dem FCB in der vergangenen Woche bei BATE Borisov mit 1:3 verlor.

Ribérys Franzosen hingegen haben am kommenden Freitag WM-Quali-frei und testen stattdessen in Paris gegen Japan. Der Flügelflitzer, der zuletzt von leichten Oberschenkelproblemen geplagt wurde, hofft, dass ihn Nationaltrainer Didier Deschamps in Spiel eins schont. Xherdan Shaqiri muss mit der Schweiz zwei Mal ran: Zunächst in Bern gegen Norwegen, dann in Reykjavik gegen Island. Bei zwei Siegen hätten die Eidgenossen in Gruppe E starke 12 Punkte auf dem Konto.

Pizarro muss in die Höhe nach La Paz

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