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Duell um Platz 2

FCB II will auch Seligenporten schlagen

Vier Spiele, vier Siege, 12:0 Tore - der FC Bayern II hat einen Lauf. Und der soll auch am Samstag (14 Uhr) fortgesetzt werden, wenn der SV Seligenporten zum Spitzenspiel des 18. Spieltags der Regionalliga Bayern im Sportpark Heimstetten gastiert. Mit einem Sieg könnten die kleinen Bayern die Klosterer, die noch ein Nachholspiel haben, zumindest vorübergehend vom zweiten Tabellenplatz verdrängen.

„Wir haben sie zuhause, da wollen wir sie schlagen“, gab FCB II-Chefcoach Mehmet Scholl drei Punkte als Ziel aus. Kapitän Stefan Buck sagte fcbayern.de: „Es ist schon ein besonderes Spiel für uns. Wir wollen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und unsere Serie ausbauen.“

'In die richtige Richtung'

Seit drei Wochen läuft es rund beim FCB II. Mit vier Siegen in Folge, davon drei auswärts, ist der Knoten geplatzt. „Wir wussten von vornherein, dass es ein Prozess ist. Dass es dauern wird, bis sich unsere junge Mannschaft entwickelt“, sagte Buck. Stück für Stück habe sich die Mannschaft „in jedem Bereich in die richtige Richtung entwickelt“, meinte der Defensivroutinier und fügte hinzu: „Der Prozess ist weiter voll im Gange. Und gute Ergebnisse helfen uns auf diesem Weg.“

Die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Seligenporten wird zeigen, wie gefestigt das Scholl-Team mittlerweile ist. Mit fünf Siegen in Folge und dem zweitbesten Sturm der Liga reisen die Klosterer nach Heimstetten. Trainer-Urgestein Karsten Wettberg, der im November seinen 71. Geburtstag feiert, muss aber auf Regionalliga-Toptorjäger Bernd Rosinger (Bänderriss im Sprunggelenk) verzichten.

Die Münchner sind für Wettberg „der eindeutige Favorit. Der FC Bayern verfügt über den besten Kader der Liga mit viel individueller Klasse. Für uns ist es aber das Spiel des Jahres, in dem wir alles versuchen werden. Wir können unbelastet aufspielen.“ Vorrangiges Ziel sei es, möglichst lange die Null zu halten.

Tobi Schweinsteiger fraglich

Einen defensiv eingestellten Gegner erwartet FCB-Kapitän Buck: „Ich denke, dass Seligenporten tief steht, dass wir mehr Ballbesitz haben werden, dass es ein körperbetontes Spiel wird - so wie unsere letzten Spiele auch waren.“ Und die haben die kleinen Bayern allesamt gewonnen.

Personalien: Mehmet Scholl bangt noch um den Einsatz von Tobias Schweinsteiger (Grippe). Nicht zum Kader zählen Davie Vrzogic (Bänderriss), Fabian Hürzeler (Grippe), Marius Duhnke (muskuläre Probleme), Maximilian Rothenbücher (Schambeinentzündung), Lukas Raeder (Kreuzbandriss), Sebastian Dreier (Kreuzbandriss) und Altin Lala (Karriereende).

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