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U19 und U17

Kienle mit 'gutem Gefühl', Sorg 'geduldig'

Acht langgezogene Holztische stehen im Casino an der Säbener Straße, wo die Mitarbeiter des FC Bayern ab 11.30 Uhr zu Mittag essen. Einer davon ist täglich fest in junior team-Hand: Mal nimmt Wolfgang Dremmler, der Abteilungsleiter, dort Platz. Mal tritt Michael Tarnat, der sportliche Leiter, der Runde bei. Zwei Personen aber fehlen eigentlich nie: Marc Kienle und Marcus Sorg, die Trainer der U19 bzw. U17. Rund drei Monate arbeiten die beiden befreundeten Schwaben nun im Jugendbereich des deutschen Rekordmeisters, das gemeinsame Mittagessen ist zum Ritual geworden - und der Schritt nach München hat sich gelohnt, wie das Duo gegenüber fcbayern.de berichtete.

„Ich wollte wieder als Trainer arbeiten. Da ist der FC Bayern natürlich eine gute Adresse. Das hat sich nur bestätigt“, erklärte Kienle, der zuvor beim VfB Stuttgart die Rolle des Jugendchefs innehatte. Mit den A-Junioren des FCB erwischte der 39-Jährige einen Start nach Maß. Sieben Spiele standen in der Bundesliga-Staffel Süd/Südwest bislang auf dem Programm, die starke Bayern-Bilanz: Sechs Siege, ein Unentschieden, 22:6-Tore, Tabellenführer!

Kienle: 'Da müssen wir uns behaupten'

Die „gute Mischung“ sei das, was seine Mannschaft in diesen Tagen auszeichne, sagte Kienle: „Wir haben sehr ehrgeizige und talentierte Jungs.“ Die Konkurrenz jedoch schläft nicht. Daher erwartet der U19-Coach im Kampf um Platz eins und den Einzug in die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft auch in dieser Saison alles andere als einen Spaziergang: „Es gibt vier, fünf Mannschaften, die uns nichts schenken werden. Da müssen wir uns behaupten.“

Soweit will Kienle, der derzeit nur auf den am Kreuzband verletzten Martin Stadler verzichten muss, nach rund einem Viertel der Saison aber noch nicht denken. In erster Linie wolle er mit seinem Team „guten Fußball spielen“. Wenn dies über eine lange Distanz gelingt, „kommen automatisch die Ergebnisse“. Sein Fazit nach drei Monaten FCB: „Bisher habe ich ein gutes Gefühl, aber es darf nicht viel passieren, sonst ziehen die anderen Mannschaften an uns vorbei.“

Sorg: 'Da muss man als Jugendtrainer geduldig sein'

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