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'Fühle mich fit'

Schweinsteiger fiebert Irland-Spiel entgegen

Nanu. Trainierte da etwa der FC Bayern am Dienstag in Frankfurt? Elf Spieler standen auf dem Trainingsplatz. Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Jérôme Boateng, Holger Badstuber, Thomas Müller, Toni Kroos. Und: Benedikt Höwedes, Heiko Westermann, Ron-Robert-Zieler und Marc-André ter Stegen. Nein, das Quartett hat nicht über Nacht den Verein gewechselt. Tatsächlich handelte es sich am Vormittag um die erste Übungseinheit der deutschen Nationalmannschaft nach dem Zusammentreffen am Montagabend. Der Rest des DFB-Teams aber regenerierte im Teamhotel bzw. ließ sich behandeln und machte das Training damit fast zu einer vereinsinternen Bayern-Veranstaltung.

Drei Tage sind es noch, ehe für die deutsche Auswahl das dritte WM-Qualifikationsspiel in Irland ansteht. Am 16. Oktober wartet dann Schweden. Schweinsteiger, der auf Grund von Verletzungsproblemen bei den vergangenen drei Partien des DFB-Teams gefehlt hatte, wird Deutschland am Freitag als Stellvertreter des gesperrten Kapitän Lahms aufs Feld führen. „Ich bin mit großer Vorfreude in den Flieger gestiegen und freue mich sehr auf diese zwei Spiele“, berichtete er.

Bierhoff lobt Schweinsteiger

Auch beim DFB ist man froh, dass der Denker und Lenker wieder zurück ist! „Bastian ist ein großartiger Spieler, der ein großes Herz und große Leidenschaft hat“, schwärmte Oliver Bierhoff. Vor allem die Tatsache, wie Schweinsteiger trotz Schmerzen in der Endphase der vergangenen Saison für den FCB und die deutsche Nationalmannschaft alles in die Waagschale geworfen hatte, imponierte Bierhoff: „Wie er sich reinhängt, und das trotz des unheimlichen Pensums, das er in den vergangenen Jahren absolviert hat, das ist schon toll.“

Mit starken Leistungen und bereits vier Pflichtspieltoren in dieser noch jungen Saison hatte der wiedergenesene Schweinsteiger großen Anteil am erfolgreichen Saisonstart des FC Bayern. „Wir sind auf einem guten Weg“, merkte der 28-Jährige an. Aber: Nun müsse man diesen Weg auch konsequent weitergehen - mit dem FCB und der Nationalmannschaft. „Es gibt Teams wie Barcelona oder Spanien, die vielleicht ein Stück weiter sind. Aber da wollen wir hinkommen und ihnen Paroli bieten.“

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