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Hopfner und Schels neue Vizepräsidenten

97 Prozent! Hoeneß startet in zweite Amtszeit

Die zweite Amtszeit von Uli Hoeneß ist perfekt! Auf der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend wurde der seit 2009 amtierende Präsident des FC Bayern München eV mit einer 97-prozentigen Mehrheit wiedergewählt. Hoeneß führt damit auch den Aufsichtsrat der FC Bayern München AG als Vorsitzender weiter an. Im Präsidium stehen ihm ab sofort mit Karl Hopfner und Rudolf Schels zwei neue Vizepräsidenten zur Seite.

Nur 69 der anwesenden 2.591 Mitglieder (6 Enthaltungen) stimmten gegen das neue Präsidium. Um 22.11 Uhr verkündete Eckhart Müller-Heydenreich, der Vorsitzende des Wahlausschusses: „Ich stelle fest, dass die Mitgliederversammlung das vom Verwaltungsbeirat vorgeschlagene Präsidium mit überwältigender Mehrheit gewählt hat.“

Zuvor war das bisherige Präsidium, dem neben Hoeneß Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch angehörten, einstimmig entlastet worden. Scherer und Rauch hatten sich nicht zur Wiederwahl gestellt. Neuer 1. Vizepräsident ist Karl Hopfner, der zum Jahresende als stellvertretender Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG abtreten und nach 30-jähriger hauptamtlicher Tätigkeit beim FC Bayern ins Ehrenamt wechseln wird. Das Amt des 2. Vizepräsidenten übernimmt der 63 Jahre alte Regensburger Unternehmer Rudolf Schels, der seit 2009 bereits im FCB-Verwaltungsbeirat sitzt.

„Ich bin sehr stolz und werde mich weiterhin für unseren FC Bayern einsetzen und ihn auch in der neuen Aufgabe mitgestalten“, sagte Hopfner, der zuvor zum letzten Mal in seiner Funktion als Vorstand einen Rekordumsatz (373,4 Millionen Euro) und einen Gewinn (11,1 Millionen Euro) des FC Bayern verkünden hatte könnten. Schels sagte: „Im Präsidium am Erfolg dieses großartigen Vereins mitarbeiten zu dürfen, ist nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine Verpflichtung. Eine Verpflichtung, diesen Erfolg in die Zukunft fortschreiben zu können.“

Hoeneß stellte zufrieden fest: „Es ist ein Traum, Präsident dieses Vereins zu sein!“ Die diesjährige Jahreshauptversammlung verfolge er aber „mit viel Wehmut“. Denn der Verein befinde sich „im personellen Umbruch“, den Hoeneß im Präsidium mitgestaltet. Mit Scherer und Rauch verliere er „zwei gestandene Kämpfer an meiner Seite. Mit ihnen hatte ich phantastische Partner, die mir die Arbeit als Präsident relativ leicht gemacht haben. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.“

Standing Ovations und Ehrungen

Die versammelten Mitglieder ehrten sowohl Scherer als auch Rauch mit Standing Ovations, der Verein ernannte beide zum Ehrenvizepräsidenten und Ehrenmitglied. „Ich gehe mit einem guten Gewissen“, sagte Rauch, „ich habe getan, was ich tun konnte. Ich habe alles in der vollen Überzeugung gemacht, dass es richtig war und richtig ist für diesen Verein.“ Dem neuen Präsidium gab der scheidende 2. Vizepräsident mit auf den Weg: „Gebt acht auf unsere großartigen Amateurabteilungen! Sie sind die Basis für all das, was unseren Verein groß und stark gemacht hat.“

Scherer sprach über die „Begeisterung“ und den „vollen Einsatz“, mit dem er in insgesamt 33 Jahren dem FC Bayern gedient habe. „Es war viel Arbeit, aber auch viel Freude.“ Der Abschied falle ihm nicht leicht, sagte der 72-Jährige, aber er verlasse sein Amt im Wissen, mit Hopfner den „perfekten“ Nachfolger zu haben. „Einen besseren kann ich mir nicht vorstellen. Er kennt den Verein wie kein Zweiter.“ Aber auch Scherer wird weiter genau hinblicken: „Mein Herz und meine Gedanken sind immer beim FC Bayern München.“

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