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Boateng droht Verletzungspause

Der FC Bayern muss in den kommenden Spielen voraussichtlich auf Innenverteidiger Jérôme Boateng verzichten. Der Abwehrspieler zog sich am Samstag im Heimspiel des Rekordmeisters gegen Eintracht Frankfurt „höchstwahrscheinlich einen Muskelfaserriss“ zu, wie Trainer Jupp Heynckes nach dem Spiel berichtete, „er wird uns einige Zeit fehlen“. Bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung in der 32. Minute des Frankfurt-Spiels war Boateng der Dauerbrenner im FCB-Kader, der 24-Jährige absolvierte jede Pflichtspielminute in der laufenden Saison.

200 Mal Manuel Neuer
Jubiläum für Manuel Neuer! Die Nummer eins des FC Bayern bestritt am Samstag gegen Eintracht Frankfurt sein 200. Bundesligaspiel, 44 davon im FCB-Trikot. Debütiert hatte der 26-Jährige im deutschen Fußball-Oberhaus vor sechs Jahren, am 19. August 2006 mit dem FC Schalke bei einem Auswärtsspiel in Aachen. Damals (1:0) wie heute (2:0) hielt er seinen Kasten sauber. Insgesamt spielte Neuer in 200 Bundesligaspielen 87 Mal zu null.

100 Mal Heynckes
Jubiläum auch für Jupp Heynckes! Der 67-Jährige saß gegen Frankfurt zum 100. Mal bei einem Bundesliga-Heimspiel auf der Trainerbank des FC Bayern. Seine Bilanz kann sich mehr als sehen lassen: 402 Punkte. Heynckes' Heim-Debüt als FCB-Chefcoach ist inzwischen mehr als 25 Jahre alt: Am 8. August 1987 hatte er mit einem 6:0 gegen den Hamburger SV einen glanzvollen Einstand erlebt.

Saisondebüt für Van Buyten
Erst war’s die Wade, dann war er krank, dann behinderte ihn eine schmerzhafte Rippenstauchung, doch jetzt ist Daniel van Buyten wieder da! Gegen Frankfurt feierte der Belgier sein Saisondebüt. In der 32. Minute wurde er für den verletzten Jérôme Boateng eingewechselt und fast wär’s ein Traumeinstand geworden. In der 42. Minute köpfte er den Ball ins Tor, doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben.

Erfolgsgarant Ribéry
Franck Ribéry hat seine beeindruckende Serie ausgebaut. Gegen Frankfurt trug sich der FCB-Profi im 40. Bundesligaspiel in die Torschützenliste ein, nie hat der FC Bayern dann verloren. Mit Ribéry unter den Torschützen gab es 38 Siege und zwei Remis.

Rummenigge erwartet Änderung des Fußballkalenders
Karl-Heinz Rummenigge rechnet innerhalb der nächsten zehn Jahre mit einer Umstellung der Fußball-Saison auf das Kalenderjahr. „Ich vermute, dass es so weit kommt, und glaube, dass das für den Fußball ein Bonus sein kann“, sagte der FCB-Vorstandschef der Berliner Zeitung. Außerdem gebe es bei UEFA und FIFA „ernsthafte“ Überlegungen, „Phasen exklusiv für die Nationalmannschaften einzurichten. Dann würde nicht mehr, wie zum Beispiel kommende Woche, zwischen Bundesliga und Champions League mal eben ein Länderspiel in den Kalender gezwängt, sondern es gäbe möglicherweise zwei Phasen mit je einem Monat, in denen die Nationalverbände exklusiv auf ihre Spieler zurückgreifen könnten.“

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