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Einlasskontrollen

DFB und Polizei befinden FCB-Maßnahmen für gut

Vor dem Bundesligaheimspiel des FC Bayern am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt (2:0) kam es im Vorfeld der Partie zu verstärkten Einlasskontrollen. Diese Begegnung war von der Polizei bereits im Juli 2012 als „High-Risk-Spiel“, vom DFB am 26.10.12 als „Spiel mit erhöhtem Sicherheitsrisiko“ eingestuft worden.

Die Maßnahme der verstärkten Einlasskontrollen wurde mit Begleitung der Polizei vom Veranstalter (FC Bayern München) umgesetzt. Dabei wurden unter Aufsicht des Deutschen Fußball Bundes (DFB) Durchsuchungszelte im Bereich des Gästeeingangs aufgebaut, um bei Bedarf einzelne Personen gründlicher durchsuchen zu können. Kurt Benisch von der DFB-Sicherheitsaufsicht: „Die DFB-Sicherheitsaufsicht hat die Maßnahme begleitet, protokolliert und für gut befunden.“

Bei diesen Kontrollen handelte es sich weder um sogenannte „Nackt-Scanner“, noch um Untersuchungen, bei denen sich Personen „ausziehen“ mussten. Von insgesamt rund 6.600 Frankfurter Fans wurden ca. 30 bis 40 Personen gebeten, ihre Jacken abzulegen und teilweise ihre Taschen überprüfen zu lassen.

Dies sieht der FC Bayern als seine Aufgabe an, um z.B. verbotene Pyrotechnik und Gewalt im Stadion zu verhindern und um damit die Sicherheit von rund 71.000 Zuschauern in der Allianz Arena zu gewährleisten.

Bei den Kontrollen am Samstag wurden im Übrigen von der Polizei und dem Ordnungsdienst u.a. 20 Messer, 2 Schlagstöcke, 1 Schlagring, 1 Sturmhaube, Pfefferspray und Kokain sichergestellt.

Insgesamt wurden laut Polizeibericht rund um das Spiel 13 Personen festgenommen, weitere zehn wurden in Gewahrsam genommen.

Am heutigen Nachmittag erreichte ein Schreiben des Münchner Polizeivizepräsidenten Robert Kopp den Vorstand der FC Bayern München AG:

„Bezugnehmend auf das Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt am 10.11.2012 darf ich mich für die getroffenen Maßnahmen des Vereins gegen die zu befürchtende Einbringung von Pyrotechnik durch Frankfurt-Fans bedanken.
Ich begrüße die auf Basis einer gemeinsam mit der Polizei erfolgten Lagebeurteilung von Ihnen veranlassten verstärkten Einlasskontrollen unter Verwendung von zwei Zelten. Dies war notwendig und, wie der Verlauf zeigt, geeignet, Frankfurter Problemfans von der Verwendung pyrotechnischer Gegenstände abzuhalten.
Im Übrigen war dies ein erneuter Beleg dafür, dass der FC Bayern München seiner Verantwortung für die Gewährleistung des sicheren Verlaufs von Fußballspielen nachkommt.“


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