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Keine 'Jubelsprünge'

FCB trotz Achtelfinaleinzug 'selbstkritisch'

Es war kurz vor Mitternacht, als Karl-Heinz Rummenigge beim traditionellen Champions-League-Bankett im Mannschaftshotel des FC Bayern das Wort ergriff. Eine Stunde zuvor hatte der deutsche Rekordmeister durch ein 1:1 (0:0)-Remis beim FC Valencia vorzeitig das Achtelfinale in der Königsklasse erreicht, im letzten Vorrundenspiel gegen BATE Borisov kann nun sogar noch der Gruppensieg eingefahren werden. Soweit alles im Lot im Lager des FC Bayern, der zum fünften Mal in Folge die K.o.-Runde erreicht hat.

Doch der Vorstandsvorsitzende fand keinesfalls nur lobende Worte. „Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit dem Spiel aber nicht“, sagte Rummenigge, dem die Partie „in dem sonnigen Paradies“ an der spanischen Mittelmeerküste - wie auch die vorangegangene Begegnung beim 1. FC Nürnberg - „nicht gefallen“ hat. „Wenn man eine Stunde gegen zehn Mann spielt und dann zufrieden sein muss, dass man Unentschieden spielt, ist das nicht befriedigend. Das ist mir ein Stück weit zu sehr Verwalten. Wir müssen den Schalter wieder umlegen und mehr Gas geben“, so Rummenigge weiter.

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