präsentiert von
Menü
Zum 20. Mal in Folge profitabel

Hopfner präsentiert neue Rekordzahlen

Sportlich lief die Saison 2011/12 für den FC Bayern alles andere als glücklich. In der Bundesliga und im DFB-Pokal wurde der Rekordchampion jeweils Zweiter, und auch in der Champions League, beim denkwürdigen Finale dahoam, sprang für die Münchner ein höchst unglücklicher zweiter Platz heraus. Umso beachtlicher ist es da, dass der FCB seinen Mitgliedern auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung auch nach einer titellosen Spielzeit wirtschaftlich wieder herausragende Zahlen präsentieren konnte.

Nachdem der FC Bayern im vergangenen Jahr trotz Finanz- und Eurokrise das zweitbeste Ergebnis aller Zeiten ausweisen konnte, gelang im zurückliegenden Geschäftsjahr 2011/12 eine beachtliche Steigerung in Sachen Umsatz. Dadurch können sowohl der Konzern als auch die AG des FC Bayern München neue, herausragende Rekordzahlen vermelden. Somit arbeitete der FC Bayern auch im 20. Jahr hintereinander profitabel.

„Unser Konzern erzielte im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 373,4 Millionen Euro“, berichtete Karl Hopfner am Donnerstagabend vor 2.591 Mitgliedern im AUDI Dome. Für Hopfner, der zum Jahresende aus seinem Amt als stellvertretender Vorstandsvorsitzender ausscheidet, war es das letzte Mal, dass er die Finanzzahlen auf der Jahreshauptversammlung präsentierte - und dann gleich mit einem noch nie da gewesenen Rekordergebnis. „Ich denke, die Mitglieder des FC Bayern München können stolz auf Ihren Verein sein.“


Der Umsatz des Konzerns FC Bayern München AG (konsolidiert FC Bayern München AG und Allianz Arena München Stadion GmbH) lag mit 373,4 Millionen Euro deutlich höher als im Vorjahr (328,5 Mio. Euro) und stellte den „höchsten Umsatz, den wir jemals ausweisen konnten“ dar, so Hopfner. Auch das operative Ergebnis (Ebitda) konnte mit 86,0 Millionen Euro (Vorjahr: 62,3 Mio. Euro) deutlich gesteigert werden, ebenso der Gewinn nach Steuern, der im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,1 Millionen Euro (Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) betrug.

Ähnlich verhält es sich beim Ergebnis der FC Bayern München AG. Der Umsatz nahm mit 332,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr (290,9 Millionen Euro) um knapp 14 Prozent zu, der Gewinn nach Steuern ist identisch mit dem des Konzerns (11,1 Millionen Euro nach Steuern, Vorjahr 1,3 Millionen). „Dies ermöglicht uns, unseren Aktionären eine Rekorddividende in Höhe von 5,5 Millionen Euro auszuschütten“, erklärte Hopfner.

Das operative Ergebnis (Ebitda) weist 69,3 Millionen Euro (Vorjahr: 42,3 Millionen Euro) aus, das Eigenkapital der FC Bayern München AG beläuft sich auf 278,3 Millionen Euro (Vorjahr: 268,3 Millionen Euro), „ein im Weltfußball wohl einmaliger Wert“, meinte Hopfner angesichts einer Eigenkapitalquote von 77,5 Prozent.

„Die Welt beim FC Bayern ist im Moment sehr in Ordnung. Der Klub ist pumperlgsund“, hatte sich Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge bereits zu Wochenbeginn über die wirtschaftlichen Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres gefreut. „Der FC Bayern München hat heute eine wirtschaftliche Basis, wie es dieser Verein noch nie zuvor in seiner 112-jährigen Geschichte hatte“, ergänzte Hopfner, der auch für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 wieder mit einem positiven operativen Ergebnis rechnet.

Bestens bestellt ist es nach wie vor auch um den FC Bayern München eV, der 81,8 Prozent der Anteile an der AG hält. Wie der erste Vizepräsident Dr. Fritz Scherer, der gemeinsam mit Bernd Rauch aus dem Amt scheidet (eigener Bericht), berichtete, verzeichnete der eV im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Gewinn in Höhe von 1,66 Millionen Euro, das Eigenkapital beträgt 54,23 Millionen Euro. „Unser Verein ist wirtschaftlich absolut gesund und leistungsfähig, wir können hoch zufrieden sein“, sagte Scherer.

Weitere Bestmarken verkündete Vereinspräsident Uli Hoeneß: Mittlerweile zählt der Verein 187.865 Mitglieder und ist damit hinter Benfica Lissabon der zweitgrößte Verein weltweit. 3.202 Fanclubs mit 231.197 Fanclub-Mitgliedern unterstützen den FC Bayern. „Das ist eine unglaubliche Zahl. Wir sind stolz darauf.“

Weitere Inhalte