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Vier Bayern in Startelf

Keine Tore in Amsterdam - Shaq trifft

Schiedlich, friedlich, unentschieden - so endete das Testspiel-Duell zwischen Arjen Robbens holländischer Nationalmannschaft und der DFB-Elf um Philipp Lahm, Manuel Neuer und Thomas Müller am Mittwochabend. Beim 0:0 in Amsterdam sahen die Fans über weite Strecken fußballerische Magerkost. Alle vier Bayern-Spieler standen in der Startelf ihrer jeweiligen Auswahlteams. Robben bekam nach 45 Minuten eine Verschnaufpause, Müller nach 84, Lahm und Neuer spielten durch.

„Es war ein Fußballklassiker. Wir haben nicht viel zugelassen. Holland hat eine gute Mannschaft. Deswegen können wir zufrieden sein“, sagte Kapitän Lahm. Schlussmann Neuer erklärte: „Kein Team wollte einen Fehler begehen und verlieren. Deswegen sah es manchmal etwas zäh aus.“

Beide Mannschaften legten viel Wert auf eine stabile Defensive. Insgesamt dominierte das durcheinandergewürfelte deutsche Team das Geschehen. Die Dortmunder Mario Götze (21.), Marco Reus (39.) und Ilkay Gündogan (45.) hatten jeweils das 1:0 auf dem Fuß. Neuers Tor geriet nur einmal in Gefahr, als Robben (30.) seinen Teamkollegen umkurvte, dann aber auf dem glitschigen Boden ausrutschte.

Nach der Pause stieg das Niveau der Begegnung nicht. Die Mannschaften neutralisierten sich, es gab noch weniger Torszenen. Bis in die 77. Minute: Dann bewies Neuer sein ganzes Können und parierte weltklasse gegen den eingewechselten Holländer Daryl Janmaat. Wenig später verließ Müller den Platz, Highlights gab es keine mehr.

Shaqiri schießt Schweiz zum Last-Minute-Sieg
Bayerns Kraftpaket Xherdan Shaqiri hat seinem Heimatland einen späten Sieg beschert. Als alle in Tunesien mit einem 1:1 rechneten, schlug der Schweizer Nationalspieler zu (90. + 5). Hoffenheims Bundesliga-Spieler Eren Derdiyok (40.) hatte die Alpenrepublik zuvor in Führung geschossen, der Tunesier Hamadi Harbaoui (59.) den zwischenzeitlichen Ausgleich markiert. Nach 17 Minuten war Gökhan Inler in einer abwechslungsreichen Partie mit einem Elfmeter an Tunesiens Torwart Aymen Mathlouthi gescheitert.

Ribérys Franzosen gewinnen in Italien
Ein Tor schoss Franck Ribéry nicht, sein Nationalteam aber darf sich dennoch über einen prestigeträchtigen Erfolg in Italien, dem Weltmeister von 2006, freuen. Stephan El Shaarawy (35.) sorgte in einer temporeichen Partie für die Führung der Italiener. Ein Traumtor von Mathieu Valbuena (37.) und ein Abstauber von Bafetimbi Gomis (67.) ließen am Ende die Franzosen jubeln. Ribéry wurde in der 64. Minute ausgewechselt.

Ukraine gewinnt, Tymo kommt zur Pause
Anatoliy Tymoshchuk und die Ukraine waren ebenfalls siegreich. Der Ausrichter der EM 2012 gewann ein Testspiel in Bulgarien mit 1:0. Das Tor des Tages gelang Oleksandr Kucher in der 33. Minute. Bayerns Tymoshchuk wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt und spielte somit 45 Minuten.

Österreich chancenlos gegen Drogba und Co.
Nichts zu holen gab es für die österreichische Nationalmannschaft im Heimspiel gegen die Elfenbeinküste (0:3). Auch Mittelfeldmann David Alaba, der in der 59. Minute ausgewechselt wurde, konnte die Gegentreffer von Didier Ya Konan (44.), Didier Drogba (61.) und Traoré (75.) nicht verhindern.

Belgien verliert, Van Buyten spielt durch
Daniel van Buyten stand bei Belgiens Gastspiel in Rumänien in der Startelf, nachdem er zuletzt auch für den FCB sein Saisondebüt gefeiert hatte. Am Ende verließ der Bayern-Innenverteidiger aber als Verlierer den Platz: Christian Benteke (23.) schoss Belgien in Führung, doch Alexandru Maxim (33.) und Gabriel Torje (67./Foulelfmeter) drehten die Partie zugunsten der Gastgeber.

90 Minuten für Martínez
Beim ungefährdeten 5:1 (3:0)-Erfolg Spaniens in Panama spielte Javi Martínez 90 Minuten durch. In Abwesenheit zahlreicher Topstars (Xavi, Xabi Alonso, Gerard Pique, Fernando Torres) kam Martínez in der Innenverteidigung zum Einsatz. Die Tore in Panama Stadt für den Welt- und Europameister erzielten Pedro (16./43.), David Villa (29.), Sergio Ramos (82.) und Markel Susaeta (84.). Gabriel Gomez (87.) gelang per Elfmeter noch der Ehrentreffer für die Gastgeber.

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