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2 Tore, 2 Vorlagen

Mit Pizarro 'ist wieder zu rechnen'

Bei seinem zweiten Start in München hatte Claudio Pizarro keineswegs leichtes Spiel. Wegen einer muskulären Dysbalance konnte er wochenlang nicht oder nur kaum am Mannschaftstraining teilnehmen, hinzu kommen die Reisestrapazen, die er für die peruanische Nationalmannschaft regelmäßig in Kauf nimmt. Zuletzt, bei der unglücklichen Niederlage gegen Leverkusen (1:2), scheiterte er zweimal am Aluminium. Da tut so ein Abend wie beim DFB-Pokalspiel gegen Kaiserslautern richtig gut. Zwei Tore hat Pizza dabei erzielt, die übrigen beiden Bayern-Treffer vorbereitet.

„Es war sehr schön. Ich bin natürlich sehr zufrieden“, erzählte der Stürmer, der bereits von 2001 bis 2007 das Bayern-Trikot getragen hatte und letzten Sommer nach München zurückgekehrt war, tags darauf bei FCB News. Es fehle ihm „noch ein bisschen die Spielpraxis“, aber körperlich sei er fit, sagte der Peruaner. Das Geschenk hat er sich gegen Kaiserslautern selbst gemacht. Erst traf er mit einem gezielten Flachschuss zum 1:0 (11. Minute), dann per Kopf zum 3:0 (58.).

Insgesamt hat Pizarro in seiner Karriere jetzt 26 DFB-Pokal-Treffer erzielt (in 45 Spielen) und liegt in der ewigen Pokal-Torschützenliste auf Rang zwei. „Es war nicht leicht“, meinte der erfolgreichste ausländische Torjäger aller Zeiten in DFB-Pokal und Bundesliga (160 Tore) nach dem Spiel, „jede Mannschaft, die hierherkommt, versucht, eine Mauer hinten aufzubauen. Diese Mauer zu durchbrechen, ist nicht einfach.“

'Ein Riesenstürmer'

Zusammen mit Arjen Robben war Pizarro aber nicht zu halten. Beide Treffer seines kongenialen Offensivpartners (49., 88.) bereitete Pizza vor, Robben revanchierte sich ebenfalls mit einer Torvorlage. „Wir kennen uns schon lange“, erzählte Pizarro von einer ersten gemeinsamen Zeit mit Robben beim FC Chelsea, „unser Verständnis auf dem Platz ist gut. Das haben wir gestern gezeigt.“

„Claudio ist für mich ein Riesenstürmer. Es macht Spaß mit ihm zusammenzuspielen“, meinte Robben und auch Jupp Heynckes schwärmte: „Claudio ist ein überragender Torjäger.“ Erst zum dritten Mal in dieser Saison hatte der Bayern-Trainer Pizarro gegen Kaiserslautern von Beginn an auflaufen lassen. „Er musste unheimlich viel im physischen Bereich aufholen. Deswegen ist er bisher nicht so zum Zuge gekommen. Heute hat er gezeigt, dass mit ihm wieder zu rechnen ist.“

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