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Den FCB im Herzen

Vizepräsidenten Scherer und Rauch treten ab

Es war kein Jubeljahr, in dem Prof. Dr. Fritz Scherer und Bernd Rauch zum FC Bayern stießen. 1979 triumphierten andere Klubs in Meisterschaft, DFB-Pokal und Europapokal. Es war ein Jahr der Erneuerung in München. Sepp Maier zwang ein Verkehrsunfall zum Karriereende, Katsche Schwarzenbeck eine Achillessehnenverletzung, Gerd Müller verließ den Verein Richtung USA. Pal Csernai übernahm das Traineramt, Willi O. Hoffmann folgte Wilhelm Neudecker als Präsident, Uli Hoeneß wurde Manager - und Scherer begann als Schatzmeister, Rauch wurde Vereinsmitglied.

33 Jahre später sind Scherer und Rauch - genauso wie Hoeneß, der inzwischen Präsident ist - immer noch da. Sie lenkten den FC Bayern in verschiedenen Funktionen mit, sie packten tatkräftig mit an und haben maßgeblichen Anteil daran, dass der deutsche Rekordmeister heute „dasteht wie eine Eins“ (Hoeneß). Am Donnerstag werden die beiden Vizepräsidenten des FC Bayern zum letzten Mal auf der Jahreshauptversammlung ans Rednerpult treten. Bereits im Vorfeld haben sie angekündigt, auf eine weitere Kandidatur zu verzichten. „Irgendwann muss man auch sagen: Es reicht“, erklärte Rauch.

Hoeneß drückte seinen beiden scheidenden Präsidiumskollegen „extremen Dank“ aus, „nicht nur für die geleistete Arbeit, sondern auch für die unglaublich angenehme Zusammenarbeit. Wir haben viele Schlachten zusammen geschlagen, wir haben viele tolle Siege gefeiert, aber auch Niederlagen verkraftet.“ Scherer und Rauch könnten im Rückblick „extrem stolz“ sein.

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