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Operation am Montag

Bestätigt: Badstuber erleidet Kreuzbandriss

Mit dem 1:1 gegen Borussia Dortmund konnte der FC Bayern am Samstagabend leben. Doch die schwere Verletzung von Holger Badstuber sorgte für viele trübe Gesichter im Lager des Rekordmeisters. „Das ist sehr bitter“, meinte FCB-Chefcoach Jupp Heynckes und berichtete von der Stimmung in der Kabine: „Der Schock der Spieler war sehr groß.“ Karl-Heinz Rummenigge sagte: „Das ist natürlich schon etwas, was uns bedrückt heute Abend.“

In der 35. Minute verdrehte sich Badstuber in einem Zweikampf unglücklich das Knie. „Er hat gesagt, dass er im Rasen hängengeblieben ist und es dann sofort knack gemacht hat“, berichtete Rummenigge weiter. Der Defensivmann musste anschließend mit der Trage vom Platz getragen werden. Sein schmerzverzerrtes Gesicht ließ das Schlimmste befürchten, später folgte die erste Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie.

Rund ein halbes Jahr Pause

Am Sonntagvormittag unterzog sich Badstuber in der Praxis von Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt einer Kernspintomographie sowie weiterer Untersuchungen. Dort wurde der Kreuzbandriss bestätigt. Weitere Schäden im Knie diagnostizierte Müller-Wohlfahrt zum Glück nicht. Am Montag wird Badstuber operiert, anschließend wird er dem FC Bayern rund fünf Monate fehlen.

Erst vor elf Tagen hatte der 23-Jährige nach einem Muskelfaserriss sein Comeback gefeiert und „jetzt langsam wieder Tritt gefasst. Das ist für den Jungen sehr bitter“, bedauerte Heynckes die neuerliche Verletzung des Nationalspielers. Insgesamt fünf Spieler fehlen dem FCB-Chefoach somit aktuell. Denn auch Arjen Robben (leichter Muskelfaserriss), Luiz Gustavo (Leisten-OP), Emre Can (Bänderriss) und Lukas Raeder (Kreuzbandriss) müssen pausieren.

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