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Badstubers Weg zurück

'Geduld und viel Arbeit'

Es war mit dem Schlimmsten zu rechnen in jener 35. Minute des Spitzenspiels zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund (1:1), als Holger Badstuber sich vor lauter Schmerzen auf dem Rasen der Allianz Arena krümmte. Unglücklich blieb der Innenverteidiger bei einem Zweikampf im Rasen hängen und musste mit schmerzverzerrtem Gesicht vom Feld getragen werden. Die Befürchtungen, die sich nach solchen Szenen reflexartig aufdrängen, bestätigten sich schnell: Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie, fünf Monate Pause. Das war Anfang Dezember 2012.

Jetzt, fünfeinhalb Wochen später, liegt Holger Badstuber auf der Massagebank, das Knie zum Kühlen eingewickelt, kleine Stromimpulse sollen den Heilungsprozess fördern. Alles unter der Aufsicht von FCB-Physiotherapeut Gerry Hoffmann, der mit dem 23-Jährigen fieberhaft an dessen Comeback arbeitet. „Wäre ich fit, wäre mein Tag weniger lang“, sagte der Abwehrspieler im Gespräch mit fcbayern.de, der täglich etwa vier Stunden an der Säbener Straße sein Reha-Programm absolviert. „Im ersten Monat ist das wichtigste, das Knie in den Griff zu bekommen. Das haben wir jetzt geschafft“, freut sich Badstuber über den Heilungsverlauf. „Jetzt geht es peu à peu aufwärts.“

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