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Müller und Mandzukic: Bayerns gefährliches Duo

Zwei Spiele, zwei Siege, 4:0 Tore. Der FC Bayern lässt auch nach der Winterpause in der Bundesliga nichts anbrennen. Mit dem 2:0 beim VfB Stuttgart am Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes bereits der 15. Sieg im 19. Spiel, damit baute der Rekordmeister seine Erfolgsserie auf inzwischen beeindruckende 48 von 57 möglichen Punkten aus. Bei 48:7 erzielten Treffern ist der FCB auch in Sachen Tordifferenz (+41) eine Klasse für sich.

Zwei Spieler, die großen Anteil an dieser Bilanz haben, sind Mario Mandzukic und Thomas Müller. Mandzukic erzielte drei der vier Treffer nach der Winterpause und liegt als bester Münchner mit 12 Saisontoren auf Rang zwei der Torschützenliste. Damit hat der Kroate schon so viele Treffer erzielt wie in der gesamten letzten Saison beim VfL Wolfsburg. Pflichtspieltor Nummer vier im Jahr 2013 geht auf das Konto von Müller, der damit schon zehn Treffer in der laufenden Saison erzielte.

Fast ebenso gefährlich wie vor dem Tor ist Müller zudem als Vorbereiter. Acht Vorlagen hat er in dieser Saison bereits geliefert, mit 18 Scorerpunkten liegt er im ligaweiten Vergleich weit vorne in dieser Wertung. Zuletzt hatte er beim 2:0-Sieg gegen Greuther Fürth vor einer Woche einen Treffer vorbereitet, Nutznießer war: Mandzukic. Dieser revanchierte sich in Stuttgart, als er das 2:0 für Müller mustergültig auflegte.

„Thomas und ich hatten Blickkontakt, ich wusste genau, wo er hinkommt. Es war nicht so schwer, das üben wir auch im Training oft und müssen das im Spiel nur umsetzen“, erklärte der 26-Jährige seinen Assist für Müller, seinem ersten in einem Pflichtspiel überhaupt. „Das hat vom Timing her super gepasst, genau der richtige Ball. Ich gehe dahin, wo ich hingehen wollte, und dann habe ich ein bisschen Glück, dass er reingeht. Puff!“, meinte Müller nach dem Schlusspfiff.

Müller schon besser als im Vorjahr

Letzterer hatte auch großen Anteil am Führungstreffer von Mandzukic. Denn erst durch sein energisches Nachsetzen provozierte Müller den Fehler von Stuttgarts Cristian Molinaro, den Mandzukic eiskalt ausnutzte. „Ich habe gesehen, dass Molinaro zurück zum Torwart spielen wird und habe spekuliert, dass er ihn nicht so stark spielt. Genau das ist passiert“, freute sich der kroatische Nationalspieler hinterher über seinen 15. Pflichtspieltreffer im Bayern-Trikot.

Nur einen weniger hat Müller auf dem Konto, der in 27 Pflichtspielen seine Quote aus der Vorsaison (11 Tore in 53 Partien) längst überboten hat. Einen vereinsinternen Wettbewerb um den besten Torjäger gibt es zwischen dem Duo allerdings nicht, wenngleich Müller mit einem Augenzwinkern einräumte: „Dem Verein würde es helfen, wenn ich ihn nochmal attackieren kann.“

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