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'Ein super Typ'

Rummenigge: So lief der Deal mit Guardiola

Wenn das Mediencenter des FC Bayern an der Säbener Straße aus allen Nähten platzt, dann ist etwas Besonderes passiert. Und die Verpflichtung von Pep Guardiola, die der FC Bayern am Mittwoch bekannt gegeben hatte, war so ein Ereignis. Am Donnerstag drängten sich dann auch mehr als 40 Reporter und 13 Kameras ins Mediencenter - denn Karl-Heinz Rummenigge war gekommen und äußerte sich zu Guardiola, der am 1. Juli die Nachfolge von Jupp Heynckes antreten wird.

„Sein erster Satz war, übrigens auf Deutsch: Wie geht es Jupp?“, berichtete Rummenigge von einem „sehr langen und ausführlichen“ Telefonat mit Guardiola vom Vorabend. „Es ist ihm sehr daran gelegen, dass Jupp jetzt eine erfolgreiche Rückrunde spielt, dass es ihm gut geht und dass Jupp auch ein gutes Gefühl hat mit der Entscheidung, die gestern gemeinsam mit ihm gefällt wurde.“

Heynckes gratuliert

Heynckes, der dem Verein mitgeteilt hatte, dass er seine Karriere nach seinem Vertragsende im Sommer beenden wird, habe den FC Bayern „beglückwünscht“, erzählte Rummenigge. Guardiola sei „eine wunderbare, erstklassige Wahl“. In einem fast zweistündigen Gespräch bot Rummenigge Heynckes zudem an, auch über den Sommer hinaus beim FC Bayern in einer Funktion eingebunden zu sein. „Wir würden uns freuen. Er ist ein ausgesprochener Fußball-Fachmann, ein Mann, der unser totales Vertrauen hat“, sagte Rummenigge, „er soll mal ein paar Nächte darüber schlafen.“

Kurz vor Weihnachten habe Heynckes dem Verein seine Tendenz mitgeteilt, am Saisonende seine Karriere zu beenden. „Spätestens da, war klar, dass wir uns mit der Nachfolge sehr professionell und intensiv auseinandersetzen müssen“, erzählte Rummenigge, „es war bekannt, dass Pep Guardiola nach seinem Sabbatjahr wieder zurückkehren möchte. Er war natürlich eine erstklassige Option.“ Also nahm der FCB Kontakt auf mit dem Spanier und es kam zu „diversen Treffen hier in München mit seinem Management“.

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