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20 Stammspieler, 11 Positionen

'Wir werden jeden Spieler brauchen'

Mario Gomez, Arjen Robben, Anatoliy Tymoshchuk, Jérôme Boateng, Xherdan Shaqiri, Rafinha - die Ersatzbank des FC Bayern in Stuttgart hätte prominenter kaum besetzt sein können. Für Luiz Gustavo und Claudio Pizarro war nicht einmal Platz im 18er Aufgebot von Jupp Heynckes. „Das sind Spieler, die können alle spielen, die sind alle höchst motiviert im Training“, sagte der FCB-Chefcoach und betonte: „Wir haben nicht nur elf, sondern 20 Stammspieler.“

Über diese Breite seines Kaders ist Heynckes einerseits „froh“, andererseits bedauert er es aber auch, im Moment nicht allen seinen Spielern Einsatzzeit geben zu können. „Das ist natürlich schade“, sagte der 67-Jährige. Er habe auch Verständnis dafür, dass der eine oder andere Spieler vielleicht etwas enttäuscht sei. Doch Heynckes unterstrich: „Die Spieler müssen das akzeptieren.“ Denn: „Priorität hat der Sieg.“

Kein Risiko

Und das bedeutet zum Rückrundenstart: Die Rotation ist vorerst ausgesetzt. „Im Moment ändert man ganz wenig“, erklärte der Trainer, „die Mannschaft muss sich einspielen und wir müssen Erfolg haben. Da gehe ich überhaupt kein Risiko ein.“ In Stuttgart lief daher die gleiche Startelf auf wie eine Woche zuvor gegen Fürth.

Die Ergebnisse geben Heynckes Recht. Beide Spiele nach der Winterpause gewann seine Mannschaft mit 2:0. „Das Momentum spricht aktuell für die Spieler, die heute gespielt haben“, sagte Matthias Sammer. Die aktuelle sogenannte erste Elf hat einfach einen Lauf.

Doch schon bald werden auch die übrigen FCB-Profis ihre Einsatzchance bekommen, spätestens, wenn Mitte Februar die englischen Wochen beginnen. „Die Spieler kennen mich und wissen, dass ich wieder rotieren werde, wenn wir Samstag-Mittwoch-Samstag-Rhythmus haben“, sagte Heynckes. Sammer ist überzeugt: „Wir werden noch jeden Spieler brauchen.“

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