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'Nicht alltäglich'

Alaba beweist Torjäger-Qualitäten

Dass der junge David Alaba kicken kann, wissen die Bayern-Fans schon seit geraumer Zeit. Sogar ein eigenes Lied haben die Anhänger einem ihrer großen Lieblinge bereits komponiert. Am Samstagabend, beim 4:0-Heimsieg gegen Schalke, zeigte der Österreicher zwei neue Qualitäten: Zum einen bewies Alaba tänzerisches Talent, als er beim Jubeln gemeinsam mit Kumpel Franck Ribéry gekonnt die Hüften schwang. Und zum anderen reihte sich der Linksverteidiger plötzlich sogar in die Torschützenliste des FC Bayern ein. Erstmals in seiner Bundesliga-Karriere traf Alaba in einer Partie doppelt!

„Das ist natürlich etwas Schönes“, erklärte der erst 20 Jahre alte Nationalspieler im Gespräch mit fcbayern.de am Tag nach seinem Gala-Auftritt, „solche Erlebnisse sind bei mir ja nicht alltäglich. Ich freue mich.“ In der 19. Minute hatte Alaba den FCB per Elfmeter auf die Siegerstraße geschossen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit (51.) legte er per Flachschuss aus knapp zehn Metern seinen zweiten Treffer zum zwischenzeitlichen 3:0 nach.

Doch warum trieb sich der Linksverteidiger Alaba eigentlich im gegnerischen Strafraum herum? „Des hab i mi a gfragt“, blickte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht in seinem typischen Wiener Schmäh zurück. Zum Glück hatte sich der Youngster spontan richtig entschieden und zur Vorentscheidung eingeschossen. „Das war ein wichtiger Sieg, ein Big-Point“, so Alaba, „wir haben das als Mannschaft mal wieder super gemacht.“

In den kommenden Wochen dürfe man sich nun vom „eingeschlagenen Weg nicht abbringen lassen.“ Alaba forderte: „Wir müssen weitermachen und uns aufs Wesentliche konzentrieren. Dann sieht es gut für uns aus.“ Und natürlich auch für das Bayern-Eigengewächs selbst, das in dieser Saison nach seiner schweren Verletzung zu Saisonbeginn nun in 14 Partien bereits mehr Scorerpunkte (5) sammelte als in der kompletten vergangenen Spielzeit (4).

'In vielen Belangen verbessern'

Alaba bleibt bescheiden. „Ich versuche einfach immer, mein Bestes zu geben und weiß genau, dass ich mich noch in vielen Belangen verbessern muss.“ Den Moment aber genoss er selbstverständlich. Zwei Tore in einem Spiel - außergewöhnlich. Und das Ganze noch dazu vor den Augen seiner Eltern und den besten Freunden, die in der Allianz Arena mitfieberten. Alaba: „Besser hätte es nicht laufen können.“

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