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'Ich bin im Tritt'

Geduldiger Gomez freut sich auf Länderspiel

Sechs Minuten gegen Fürth. Drei gegen Stuttgart. Und 15 gegen Mainz. Während Mario Mandzukic trifft, und trifft, und trifft, bleibt Mario Gomez - Bayerns Toptorjäger der vergangenen Jahre - in diesen Tagen nur die Jokerrolle. Alles aber kein Problem, wie Gomez am Montag bei einer DFB-Pressekonferenz klarstellte. „Ich kann das Ganze sehr gut einschätzen: Ich komme aus einer viermonatigen Verletzung und die Mannschaft spielt hervorragend“, sagte Gomez und fügte an: „Was soll der Trainer da machen?“

Gomez bleibt ruhig und geduldig - zumal die Rückrunde erst beginnt und noch viele Partien anstehen. „Ich weiß, was ich kann, dass ich noch gebraucht werde und für die Mannschaft wichtig bin“, erklärte der 27-Jährige. Er habe, genau wie der gesamte FC Bayern, nur ein Ziel: 2013 Deutscher Meister werden. „Ob ich fünf oder 90 Minuten spiele, ist nicht so wichtig“, so Gomez, „ich will mithelfen, das zu schaffen. Ich werde einen Teufel tun und unseren tollen Lauf stoppen.“

'Qualitäten stehen außer Frage'

Am Mittwoch, wenn Deutschland in Paris auf Frankreich trifft, wird Gomez aller Voraussicht nach von Beginn an spielen. „Darauf freue ich mich riesig“, sagte der Stürmer, der wegen seiner Verletzungspause zuletzt im EM-Halbfinale (28. Juni 2012) für das DFB-Team auf dem Platz gestanden hatte. „Das war echt eine lange Zeit“, so Gomez, „ich werde versuchen, ein gutes Spiel zu machen.“

Oliver Bierhoff hat daran überhaupt keine Zweifel. „Seine Qualitäten stehen außer Frage. Ich freue mich auf seinen Einsatz“, sagte der DFB-Teammanager. Der fehlende Spiel-Rhythmus werde sich nicht negativ auswirken, glaubt Gomez selbst: „Ich bin im Tritt.“ Genau das will der TORero in den kommenden Wochen auch in München unter Beweis stellen, denn: „Ich fühle mich bei Bayern pudelwohl!“

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