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2:1 gegen Ribéry

Müller trifft bei DFB-Sieg in Paris

Die sechs Bayern-Spieler im Kader der deutschen Nationalmannschaft haben das Duell mit Franck Ribérys Franzosen für sich entschieden. 75.000 Zuschauer im ausverkauften Stade de France sahen ein unterhaltsames Freundschaftsspiel, in dem das DFB-Team am Ende verdient mit 2:1 (0:1) siegte. Thomas Müller (51.) und Sami Khedira (74.) drehten mit ihren Toren die Partie, nachdem Mathieu Valbuena (44.) Frankreich in Führung geköpft hatte. Es war der erste Erfolg Deutschlands gegen die Équipe Tricolore seit 26 Jahren.

Bundestrainer Joachim Löw schenkte drei Bayern von Beginn an das Vertrauen. Kapitän Philipp Lahm verteidigte rechts hinten und duellierte sich so mit Teamkollege Ribéry. In der deutschen Offensive liefen vom FC Bayern Müller (rechts) und Mario Gomez (Sturmzentrum) auf. In der 57. Minute ersetzte Toni Kroos dann Gomez. Manuel Neuer und Jérôme Boateng kamen nicht zum Einsatz.

Ribéry wieselflink

Deutschland zeigte in den ersten 45 Minuten - angeführt von einem sehr starken Müller - temporeichen und präzisen Kombinationsfußball. Vor dem Tor fehlte dem DFB-Team vor den Augen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande allerdings das Schussglück. Mesut Özil (6., 17.), Gomez (19.) und Per Mertesacker (21.), der nach einer Ecke die Latte traf, vergaben aus aussichtsreichen Positionen.

Frankreich sorgte vorwiegend über den wieselflinken Ribéry und Real-Stürmer Benzema für Gefahr. Letzterer hämmerte dann kurz vor der Pause (44.) einen Freistoß aus über 25 Metern an den Querbalken, im Nachsetzen köpfte der kleine Valbuena aus kurzer Distanz zur etwas glücklichen Führung der Franzosen ein.

Müller eiskalt

Diese hielt aber nicht lange: Das unverändert aus der Kabine kommende DFB-Team drückte weiter aufs Gaspedal und wurde durch den Ausgleichstreffer von Müller (51.) belohnt. Der Bundesliga-Topscorer behielt alleine vor Frankreichs Torhüter Hugo Lloris aus halbrechter Position die Nerven.

Anschließend gönnte sich Deutschland eine kleine Verschnaufpause. Frankreich dominierte und erspielte sich durch Valbuena (64.) und den nimmermüden Ribéry (68., 70.) gute Gelegenheiten. Den Treffer aber erzielte das DFB-Team: Özil setzte Real-Teamkollege Khedira mit einem Zauberpass in Szene. Der Mittelfeldspieler netzte eiskalt zum 2:1 ein (74.). Frankreich warf in der Schlussphase alles nach vorne - es half nichts mehr.

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