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Bis 2017

Perfekt! Badstuber verlängert seinen Vertrag

Im Laufe dieser Woche war Einigung erzielt worden, nun ist es perfekt: Holger Badstuber hat am Freitagnachmittag im Beisein des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge sowie der Vorstände Jan-Christian Dreesen und Matthias Sammer seinen bis 2014 datierten Vertrag beim FC Bayern vorzeitig um drei weitere Jahre bis zum 30. Juni 2017 verlängert. „Es ist immer etwas Besonderes, die Unterschrift setzen zu dürfen - besonders bei so einem Verein. Ich bin sehr froh darüber“, sagte der deutsche Nationalspieler, der derzeit nach seinem Anfang Dezember erlittenen Kreuzbandriss tagtäglich mehrere Stunden im Reha-Bereich arbeitet.

Der 23-Jährige spielt bereits seit 2002 für den FC Bayern. Zu Beginn der Saison 2009/10 schaffte das Eigengewächs den Sprung in das Profiteam, wurde zur Stammkraft und stieg auch zum Nationalspieler auf. Inzwischen hat Badstuber 101 Bundesligaspiele für den deutschen Rekordmeister absolviert. Im bislang letzten gegen Borussia Dortmund riss das Kreuzband im rechten Knie.

'Schönes Zeichen des Vereins'

Schon vor der schweren Blessur habe es Gespräche über eine Vertragsverlängerung gegeben, erzählte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in den vergangenen Tagen. Er habe ihm nach dem Verletzungsschock mitgeteilt, „dass wir trotzdem weiterhin zu unserem Wort stehen und ein Interesse daran haben, dass er verlängert“.

Eine Tatsache, über die sich Badstuber sehr freute, wie er am Freitag bei FCB News erklärte: „Das war ein schönes Zeichen und eine Rückendeckung vom Verein, die einen in der Reha noch mehr pusht.“ Auf dem Weg zum Comeback liegt der Defensivspezialist derzeit „voll im Plan. Es sieht sehr, sehr gut aus. Ich hoffe, dass es so weitergeht.“

'Ich bin guter Dinge'

Wann Badstuber auf den Platz zurückkehren kann, steht noch nicht fest. Allerdings gebe es natürlich einen „groben Plan“. Und dieser sieht vor, dass in den kommenden Wochen mit dem Muskelaufbau begonnen wird. Dazu gehören Einheiten auf dem Fahrradergometer sowie etwas später dann Lauftraining. „Ich bin guter Dinge. Aber natürlich muss man die Reaktion des Knies abwarten“, so Badstuber, der gegen Schalke seinen Kollegen von der Tribüne aus die Daumen drücken wird.

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