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'Alles geben'

Robben trifft, genießt und brennt

Schweinsteiger? Van Buyten? Gar nicht erst im Kader. Müller? Kroos? Mandzukic? Alaba? Auf der Bank. Sechs Positionen veränderte Jupp Heynckes am Samstag gegen Bremen. Arjen Robben, Mario Gomez, Jérôme Boateng, Luiz Gustavo, Xherdan Shaqiri und Diego Contento rotierten in die erste Elf - und der FC Bayern gewann 6:1. „Alle Spieler haben mein Vertrauen gerechtfertigt“, stellte Heynckes zufrieden fest. Allen voran Arjen Robben und Mario Gomez.

Das Duo war an fünf der sechs Bayern-Treffer beteiligt. Robben erzielte das 1:0 und bereitete zwei weitere Tore vor, Gomez traf doppelt und leistete die Vorarbeit zum Eigentor von Bremens Theodor Gebre Selassie. „Wenn wir spielen dürfen, dann versuchen wir, Gas zu geben. Ich glaube, das ist allen gelungen, die heute gespielt haben“, meinte Gomez nach der Partie.

Dass er erst zum zweiten Mal nach der Winterpause von Beginn an ran durfte, hat der TORero akzeptiert. „Die Situation ist nunmal so, dass die Mannschaft ihre Sache sensationell gut macht. Da gibt es nicht groß Grund, etwas zu ändern“, sagte er, „für uns draußen ist das natürlich schwierig. Aber wir tun alles dafür, dass die Mannschaft erfolgreich bleibt.“

Das gilt auch für Arjen Robben, dem das Aufstehen am Sonntag leicht gefallen war, wie er bei FCB News verriet. „Wenn man 6:1 gewinnt, ist es ein schöner Tag. Dann darf man auch ein bisschen genießen - aber nicht zu lange, weil es steht uns ein schönes Spiel bevor“, legte der Turbodribbler den Fokus bereits auf den Pokalschlager am kommenden Mittwoch gegen Dortmund.

Dann gilt Robben als erste Alternative für den gesperrten Franck Ribéry („Ich bin traurig, dass ich nicht spielen kann“) auf dem linken Flügel. „Ich kann auch links spielen. Aber ich weiß nicht, was der Trainer plant“, sagte der Holländer am Sonntag. „Es ist nicht gut, dass Franck fehlt. Aber Arjen ist gut drauf“, meinte Karl-Heinz Rummenigge, „er ist körperlich topfit und auch wieder torgefährlich. Wir brauchen Arjen Robben in dieser Verfassung, um unsere Ziele dieses Jahr zu erreichen.“

Gegen Bremen hat sich Robben schon mal warm gespielt für Dortmund. „Ich habe nicht anders gespielt als sonst. Ich mache einfach meine Arbeit. Es macht einfach Spaß, auf dem Platz zu stehen“, sagte der 29-Jährige, der ein „heißes“ Duell erwartet: „Da werden kleine Details entscheiden. Wir werden alles geben. Jeden Zentimeter Rasen müssen wir auffressen.“ Kein Zweifel: Arjen Robben ist bereit.

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