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Schweinsteiger, Müller, Poldi und Per

Virtuelles Geplänkel 1 Woche vor Arsenal

„To hang out“. Zu Deutsch: „abhängen, herumhängen“. In der virtuellen Welt des Internets bekommt dieser Begriff nun eine komplett neue Note. Am Montagabend nahmen die Bayern-Stars Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller erstmals an einem sogenannten Hangout On Air teil, den FCB-Partner adidas organisierte. Klingt kompliziert, lässt sich jedoch leicht erklären: Es handelte sich um eine Live-Videochatkonferenz im sozialen Netzwerk Google+.

Neben dem Bayern-Duo waren auch Lukas Podolski und Per Mertesacker vom FC Arsenal - Bayerns Achtelfinal-Gegner in der Champions League - zugeschaltet. Viola Weiss moderierte das virtuelle Vorgeplänkel knapp eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Hinspiel in der europäischen Königsklasse. fcbayern.de schaute rein - viele Aussagen der Nationalmannschaftskollegen Schweinsteiger, Müller, Podolski und Mertesacker sind mit einem Augenzwinkern zu sehen.

Launige Runde

Im Mittelpunkt der launigen Diskussionsrunde stand selbstverständlich das anstehende direkte Duell in der Champions League. Ob denn alle über den Termin am kommenden Dienstag Bescheid wüssten, fragte Moderatorin Weiss. Müller entgegnete: „Ach, ich steig einfach in den Bus ein.“ Die Chatpartner bekamen das Grinsen für einige Sekunden nicht mehr aus dem Gesicht. Und weiter ging’s!

Schweinsteiger wurde gefragt, ob er sich denn überhaupt konzentrieren könne, wenn er seinen Kumpel Poldi auf dem Platz begegnet. „Er bringt einen mit seinem ständigen Quasseln schon ganz schön durcheinander“, scherzte Bayerns Vize-Kapitän. Anschließend wurde das Gespräch auf ein mögliches Duell zwischen Offensivmann Müller und Verteidiger Mertesacker gelenkt. Der Londoner erklärte: „Kein Problem, Thomas, ich kenn dich ja eh schon in und auswendig.“ Müller konterte: „Haha, ich kenn mich doch selbst noch nicht mal.“

Vorfreude auf das Wiedersehen

Die Stimmung stimmte also. Ab und zu wurde es auch ernst. Mertesacker und sein FC Arsenal freuen sich auf eine „große Herausforderung“ gegen einen FC Bayern, bei dem es „derzeit super läuft“. Mertesacker ist „sehr gespannt“ auf die beiden prestigeträchtigen Partien. „Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Spielern und ein paar Tage Deutschland“, so der Abwehrhüne, der - genau wie Podolski - auf ein 0:0 in London und ein 2:2 bei den Bayern hofft.

Da werden die Münchner aber sicherlich etwas dagegen haben. „Freude kam nicht auf, als wir vom Los Arsenal erfahren haben“, sagte Schweinsteiger, „die sind unangenehm. Und das ist ein Traditionsverein, der nicht typisch englisch spielt.“ Teamkollege Müller will sich mit dem FCB in London „eine gute Ausgangsposition schaffen“. Aber: Vorher müsse man selbstverständlich erst einmal am Freitag „ein gutes Spiel abliefern“. Da wartet der VfL Wolfsburg in der Bundesliga!

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