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Herausforderung Potsdam

FCB-Frauen wollen wieder ins Pokalfinale

Kaltstart für die Fußballfrauen des FC Bayern. Nach einer schier endlosen Wintervorbereitung und ohne echte Wettkampfpraxis steht für die FCB-Frauen am Sonntag gleich der erste Ernstfall auf dem Programm: Im Halbfinale des DFB-Pokals kämpft der Titelverteidiger aus München beim amtierenden Meister 1. FFC Turbine Potsdam (13 Uhr) um den Einzug in das Endspiel am 19. Mai in Köln.

„Man merkt von Woche zu Woche, dass die Mädels drauf brennen, dass es endlich wieder los geht“, sagte Trainer Thomas Wörle vor dem Gastspiel seiner Mannschaft in Potsdam, das Wörle als „die maximal große Herausforderung“ bezeichnete. Denn im Gegensatz zu seinem Team, das nach zuletzt zwei witterungsbedingten Spielabsagen am Sonntag das erste Pflichtspiel im Jahr 2013 bestreitet, hat Potsdam zumindest schon eine Partie bestritten (3:1 in Freiburg).

Wiedersehen mit Mirlach

Dennoch sei die „Stimmung gut“, versicherte Wörle, nach über sieben Wochen Vorbereitung werde es „einfach Zeit, dass wir das, was wir trainiert haben, auch wieder auf dem Platz zeigen können“. Aus diesem Grund freue sich seine Mannschaft „ganz extrem“ auf die Partie beim derzeitigen Tabellenzweiten und auf das Wiedersehen mit der ehemaligen Münchnerin Steffi Mirlach, die seit dieser Saison in Potsdam spielt.

Zwei Mal trafen beide Mannschaften bislang im DFB-Pokal aufeinander, beide Male im Halbfinale, jeweils in Potsdam. Und beide Male setzten sich die Gastgeberinnen durch, die danach auch jeweils den Titel gewannen: 2005 gewann der 1. FFC mit 2:0, ein Jahr später mit 3:1. Für die FCB-Frauen bietet sich im dritten Halbfinalduell mit den Potsdamerinnen also die Gelegenheit zum ersten Sieg, schließlich wolle man „unbedingt ins Pokalfinale nach Köln“, wie Innenverteidigerin Carina Wenninger versicherte.

Nur Simic fehlt

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