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Schweinsteiger in Topform

Taktgeber mit 'unglaublich feinen Antennen'

Auch ihm fiel ein Stein vom Herzen. Bastian Schweinsteiger ballte die Faust, machte sich mit seinen Teamkollegen auf den Weg in die Kurve und feierte ausgelassen den Sieg über den Rivalen Borussia Dortmund. Glücksgefühle pur! Rund eine halbe Stunde später, als er das Stadion verließ, war beim deutschen Nationalspieler von Euphorie allerdings nicht mehr allzu viel zu spüren - trotz des Halbfinal-Einzugs, trotz der bärenstarken Leistung, die Schweinsteiger am Mittwochabend im Hexenkessel Allianz Arena gezeigt hatte.

„Ich konnte nur so ein gutes Spiel machen, weil die Mannschaft gut gearbeitet hat“, berichtete der 28-Jährige und blickte damit äußerst bescheiden auf das Geschehene zurück. Schweinsteiger, der Vize-Kapitän des FC Bayern, kann die Lage genau einschätzen. Er weiß: Lobeshymnen hin, Lobeshymnen her. Noch hat der deutsche Rekordmeister keinen Titel in der Tasche, es muss höchstkonzentriert weitergearbeitet werden - schon am Sonntag in Hoffenheim.

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