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Pappschale, Autokorso, Lederhosen

Bayern-Fans feiern auf der Leopoldstraße

Die Freude war riesig. Die Spieler fielen sich in die Arme, sie hüpften und tanzten vor der Fankurve, sie ließen ihren Trainer hochleben. Doch Weißbierduschen oder gar eine große Meistersause blieben nach der 23. Deutschen Meisterschaft des FC Bayern aus. „Schade, dass wir nicht so viel Party machen können. Wir müssen für Mittwoch fit sein“, sagte Franck Ribéry mit Blick auf das anstehende Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Juventus Turin. Aber immerhin: In der Kabine gab es Bier und im Flieger „ein Glas Champagner“, wie Uli Hoeneß berichtete.

Während die Bayern also wie angekündigt „moderat“ (Heynckes) feierten, ließen es die Fans des Rekordmeisters noch am Samstagabend kräftig krachen. Mittelpunkt der Feierlichkeiten war traditionell die Münchner Leopoldstraße, wo hunderte FCB-Fans mit wehenden Fahnen, Schals und Autokorsos ihrer Freude freien Lauf ließen.

Ribery: Feier wird nachgeholt

Auf einer Kreuzung schwenkten Bayern-Anhänger in Lederhosen eine Meister-Pappschale und genossen eine Meister-Zigarre. „FC Bayern, Stern des Südens“, tönte es durch die rot-weiße Feiermeile, begleitet vom Hup-Konzert der Autos. „Deutscher Meister wird nur der FCB...“

Die Mannschaft übrigens landete abends kurz vor halb neun Uhr am Münchner Flughafen. Bereits am Sonntagvormittag steht das nächste Training auf dem Programm. „Eine große Feier“, das kündigte Franck Ribéry an, wird noch nachgeholt. „Drei, vier Tage“ will der Franzose dann Party machen.

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