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Interview

Dani Alves: 'Wir müssen etwas riskieren'

Dani Alves ist rechts hinten eine feste Größe beim FC Barcelona. Im Halbfinal-Hinspiel am Dienstag beim FC Bayern wird es der brasilianische Nationalspieler vor allem mit Franck Ribéry zu tun bekommen. Darüber sprach der 29-Jährige im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Und darüber, was ihn mit FCB-Verteidiger Dante verbindet.


Das Interview:

Was kommt Ihnen bei Bayern München als erstes in den Sinn?
Dani Alves: „Das ist für uns eine schwierige, aber spannende Herausforderung. Wir treffen auf einen der Großen in Europa. Einmal mehr gibt uns der Fußball die Möglichkeit zu beweisen, ob wir es verdient haben, im Finale in Wembley zu sein.“

Wie stellen sie sich auf Ribéry ein?
Alves: „Seine Klasse begeistert mich, aber Sorgen mache ich mir nicht, denn dies ist ein Mannschaftssport, nicht ein Duell Alves gegen Ribéry. Je mehr Zweikämpfe du gewinnst, umso besser. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass dies ein Mannschaftssport ist und alle auf hohem Niveau spielen müssen.“

Glauben Sie, dass es besser ist, nach oben zu gehen, um ihn in die Defensive zu zwingen? Oder ist das bei Ribéry zu riskant?
Alves: „Das ist das Gute am Fußball: Es gewinnen nur die, die etwas riskieren. Also müssen wir etwas riskieren, wenn wir weiterkommen möchten - und etwas riskieren ist eine meiner Tugenden.“

Mit welchen zwei Bayern-Spielern wären Sie gerne in einer Mannschaft?
Alves: „Mit einem Haufen. Aber wenn ich wählen muss, würde ich mich für Dante entscheiden, der wie ich aus Bahía stammt. Ich mag seine Gelassenheit und seine Kühnheit. Und auch Ribéry gefällt mir sehr.“

Ist der FC Bayern die schwierigste Mannschaft, auf die Sie im Halbfinale hätten treffen können?
Alves: „Jeder der drei möglichen Gegner wäre sehr schwierig gewesen. In einem Champions-League-Halbfinale gibt es keinen schwachen Gegner.“

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