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Wer macht den Toni?

Kroos startet Reha, Chance für Shaqiri

Zwei Tage nach seinem Muskelbündelriss hat Toni Kroos am Freitag erstmals wieder die Säbener Straße besucht. Der Nationalspieler, der in dieser Saison wohl nicht mehr einsatzfähig sein wird, begann mit der Physiotherapie. Psychisch hat der 23-Jährige die im Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin erlittene Verletzung bereits gut weggesteckt, verriet Jupp Heynckes: „Ich habe gestern sehr lange mit Toni telefoniert. Er war schon wieder relativ gefasst.“

Für Heynckes ist der Ausfall seines „Spiellenkers“ ein „herber Verlust“. Kroos habe in dieser Saison „einen Riesensprung nach vorne gemacht“, viele Impulse im Angriffsspiel gesetzt, sei torgefährlicher geworden und auch als Persönlichkeit gereift. Dank seines breiten Kaders ist dem FCB-Chefcoach vor dem Saisonendspurt aber nicht bange: „Ich denke, dass wir das kompensieren können. Wir haben viele Möglichkeiten.“

Heynckes hat weiter die Qual der Wahl. Besonders Thomas Müller und Xherdan Shaqiri haben wohl beste Aussichten, die Lücke auf der Zehn zu schließen. Aber auch Bastian Schweinsteiger oder Claudio Pizarro haben dort schon gespielt. Am Freitag ließ Heynckes offen, für wen er sich beim Auswärtsspiel in Frankfurt entscheiden wird.

Eines ließ der Bayern-Trainer aber durchblicken: Besonders Xherdan Shaqiri wird nun „mehr Einsatzmöglichkeiten bekommen. Das ist gut für den Jungen.“ Erst vor kurzem hatte Heynckes bedauert, dass der 21-Jährige „eigentlich viel mehr spielen“ müsste. Erst neun Mal stand Shaqiri in dieser Bundesligasaison in der Startelf des FCB. Jetzt kann Shaq seine Bilanz ausbauen. Heynckes ist vom Potenzial des Schweizers überzeugt: „Das wird ein außergewöhnlicher Spieler, auch für Bayern München.“

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