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Torte, Rede, Lobeshymnen

68. Geburtstag! Bayern feiern Heynckes

„Jupp! Jupp! Jupp!“ Das Leistungszentrum des FC Bayern erbebte, als die Mannschaft ihren Trainer am Donnerstagmittag hochleben ließ! Mit lautem Gejohle, einem „Happy Birthday“ und natürlich einer Torte gratulierten Karl-Heinz Rummenigge, Matthias Sammer, Spieler, Trainer-Team und Physiotherapeuten Jupp Heynckes zu seinem 68. Geburtstag. Die entsprechende Anzahl an Kerzen pustete er in nur zwei Zügen aus. Zuvor hatte er sich in einer kurzen Ansprache für die gelungene Überraschung bedankt und seine Mannschaft mit emotionalen Worten auf die anstehenden Final-Wochen eingestimmt. Applaus brandete auf.

„Er hat gesagt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben“, fasste David Alaba anschließend im Pressetalk die Rede seines Trainers kürzestmöglich zusammen. Heynckes selbst sprach in den FCB News von „zwei riesige Aufgaben“, die zum Saisonende in Form des Champions-League- und DFB-Pokal-Endspiels noch auf den FC Bayern warten. „Unser Weg ist noch nicht zu Ende gegangen!“

Auch an seinem Geburtstag verlor Heynckes also das große Ziel nicht aus den Augen. Am Vormittag hatte er schon in gewohnt konzentrierter Manier das Training geleitet und anschließend auch für das Bundesliga-Spiel gegen Augsburg am Samstag einen Sieg gefordert: „Es stehen zwei große Endspiele an. Deswegen brauchen wir Rhythmus, deswegen müssen wir unsere Form konservieren. Das heißt, dass wir am Samstag so weitermachen müssen wie bisher.“

'Eine Bremse im Kopf'

Auf den anschließenden Meisterfeierlichkeiten - Schalen-Übergabe, Auto-Korso, Rathausbalkon - sei dann schon der Zeitpunkt gekommen, „ein Weißbier, ein Gläschen Wein zu trinken und zu feiern“. Aber immer noch sei „eine Bremse im Kopf. Es ist zwar eine Meisterschaftsfeier, aber eine gebremste.“ Schon ab Sonntag werde er den Fokus auf das letzte Bundesliga-Spiel in Mönchengladbach und das Champions-League-Endspiel legen, kündigte Heynckes an.

Mit welcher Akribie und Konzentration der FCB-Chefcoach die Fäden in der Hand hält, hob Karl-Heinz Rummenigge in seinem aktuellen Vorwort des Bayern-Magazins hervor. Gleichzeitig schwärmte der FCB-Vorstandschef vom Charakter des Trainers, der völlig anders sei, „als es in der heutigen Fußballwelt Norm ist. Er ist angenehm, höflich, bescheiden, ein wunderbarer Mensch und ein fantastischer Trainer. Er hat genau die richtige Ansprache für unsere zwei Dutzend Superstars gefunden - eine absolute Meisterleistung! Ich weiß, es gibt einen anderen Trainer, der sich auf diesen Titel beruft - aber für uns in München ist und bleibt Jupp Heynckes der Einzige, der wahre 'The Special One'.“

Das bewies der hochgelobte Fußballlehrer auch an seinem Geburtstag, an dem „unzählige Anrufe, SMS und E-Mails“ bei ihm eingingen, wie er erzählte. „Es ist schade, dass man nicht mit allen Freunde und Bekannten reden kann. Das bringt so ein Arbeitstag mit sich.“ Finale-Wochen hin, Final-Wochen her - am Abend wird Heynckes dann aber dann doch mal abschalten und gemütlich werden. „Ich denke, dass ich heute Abend mal Zeit finde, mit meiner Frau zusammenzusitzen und ein Gläschen Wein zu trinken“, kündigte er an. Geschenke von der Mannschaft soll er auch noch erhalten, wie Mario Mandzukic berichtete: „Champions League und DFB-Pokal - ich glaube, die wären das beste Geschenk für ihn.“

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