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'Eine sehr intensive Partie'

Die Stimmen zur Punkteteilung in Dortmund

Erster gegen Zweiter, der neue Meister gegen den alten, Champions-League-Finalist gegen Champions-League-Finalist - am Ende von ereignisreichen 90 Minuten in Dortmund trat der FC Bayern mit einem 1:1 die Heimreise nach München an. Und das nicht unzufrieden. „Es war o.k.“, meinte Manuel Neuer angesichts von fast 30 Minuten, die der FCB in Unterzahl spielen musste. „Das war eine sehr intensive Partie, in der sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben“, bilanzierte Heynckes.

Die Stimmen im Überblick:

Jupp Heynckes: „Nach den Ereignissen der vergangenen Woche war es nicht leicht, zur Tagesordnung überzugehen. Das war eine sehr intensive Partie, in der sich beide Mannschaften nichts geschenkt haben. Im Vorfeld hat man ja gesagt, wenn viele Spieler vom FC Bayern nicht dabei sind, wird es ein langweiliges Spiel, aber das war es bestimmt nicht. Großes Lob für meine Mannschaft, die kämpferisch überragend agiert hat, auch mit zehn Spielern, und deshalb den Punkt verdient hat.“

Manuel Neuer: „Dortmund hat den besseren Start erwischt, wir sind dann in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit besser ins Spiel gekommen und haben die erste Hälfte der zweiten Halbzeit das Spiel kontrolliert. In Unterzahl war es dann natürlich schwer für uns, aber wir haben uns gut verkauft. Das war o.k. Dieses Spiel, egal wo es stattfindet, ist nie ein Freundschaftsspiel. Es ist ein Duell auf Augenhöhe und auch wenn es für uns nicht so viel ging, weil wir schon Deutscher Meister sind, ist es immer eine Herausforderung, gegen Dortmund zu spielen.“

Jürgen Klopp (BVB-Trainer): „Das war ein sehr intensives Spiel. Alle waren hier im Wettkampfmodus. Wir haben sehr gut angefangen, aber wir hatten zu viele Momente dabei, in denen wir zu wenig Fußball gespielt haben. Wir haben einen Punkt geholt, den Punkt, den wir gebraucht haben, um sicher Zweiter zu sein. Damit haben wir ein Saisonziel erreicht.“

Sebastian Kehl (BVB-Kapitän): „Die Brisanz wird in drei Wochen noch einmal eine ganz andere sein. Insgesamt wird das heutige Spiel mit dem in drei Wochen nicht zu vergleichen sein. Leider haben wir es am Ende trotz Überzahl nicht geschafft, das Spiel für uns zu entscheiden.“

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