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Der Weg ins Finale

FCB und VfB im Gleichschritt nach Berlin

FC Bayern gegen VfB Stuttgart - wenn am Samstagabend das Endspiel um den DFB-Pokal angepfiffen wird, kommt es zum zweiten Mal nach 1986 zum Finalduell dieser beiden Mannschaften. Insgesamt treffen beide Teams zum zehnten Mal im DFB-Pokal aufeinander. fcbayern.de blickt noch einmal zurück auf die Pokalsaison und zeigt auf, wie der FCB und der VfB das Finale im Berliner Olympiastadion erreicht haben.

Zum Auftakt der Pokalsaison musste die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes beim Zweitligisten Jahn Regensburg antreten. In einer einseitigen Partie gewann der Rekordchampion durch die Treffer der Neuzugänge Mario Mandzukic (2), Xherdan Shaqiri und Claudio Pizarro klar mit 4:0 (1:0) und zog damit in die zweite Hauptrunde ein. Bereits zwei Tage zuvor hatte sich der VfB beim Sechstligisten SV Falkensee-Finkenkrug aus Brandenburg mit 5:0 durchgesetzt.

In der zweiten Runde kam es für beide Mannschaften zum Duell mit einem Zweitligisten. Der FCB empfing in der heimischen Allianz Arena den 1. FC Kaiserslautern und ließ den Gästen beim klaren 4:0 (Tore: Arjen Robben/2, Pizarro/2) keine Chance. Problemlos zog auch Stuttgart in die nächste Runde ein. Die Schwaben bekamen es vor eigenem Publikum mit dem FC St. Pauli zu tun und besiegten die Hanseaten mit 3:0.

Im Achtelfinale musste der FC Bayern auswärts beim Nachbarn FC Augsburg ran. Nur zehn Tage, nachdem sich beide Teams in der Liga an gleicher Stelle gegenüber standen - der FCB gewann mit 2:0 - setzten sich die Münchner auch im Pokal mit dem gleichen Ergebnis durch (Tore: Shaqiri, Mario Gomez) und machten den Viertelfinaleinzug perfekt. Der VfB bekam es vor heimischer Kulisse mit dem Zweitligisten 1. FC Köln zu tun und gewann am Ende knapp mit 2:1.



In der Runde der letzten Acht kam es dann zur Neuauflage des letzten Pokalfinales zwischen dem FC Bayern und Titelverteidiger Borussia Dortmund. In einem hochklassigen Spiel setzte sich die Mannschaft von Jupp Heynckes durch einen sehenswerten Treffer von Arjen Robben mit 1:0 durch und zog verdient ins Halbfinale ein. Die Stuttgarter dagegen bekamen es erneut zuhause mit einem Zweitligisten zu tun und besiegten den VfL Bochum mit 2:0. Beide Teams trennte nun nur noch ein Sieg vom Finale in Berlin.

In der Vorschlussrunde hatten beide Teams erneut ein Heimspiel, diesmal jeweils gegen einen Bundesligisten. Die Bayern empfingen dabei den VfL Wolfsburg, der deutlich mit 6:1 geschlagen wurde. Mandzukic, Robben, Shaqiri und Gomez (3) machten die 19. Finalteilnahme des FC Bayern perfekt. Etwas mehr Mühe hatte der VfB im Derby gegen den SC Freiburg. Mit 2:1 gewannen die Schwaben und qualifizierten ihrerseits zum 6. Mal für das Endspiel.

VfB nur gegen einen Bundesligisten

So zogen letztlich beide Mannschaften fast im Gleichschritt ins Pokalfinale ein. Allerdings schaltete der VfB bei seinen fünf Siegen (14:2 Tore) lediglich einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb, der FCB (17:1 Tore) bekam es in seinen Partien dagegen gleich mit drei Erstligisten zu tun. Spannung ist aber auf alle Fälle garantiert für das insgesamt 70. Pokalendspiel.

Das weiß auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, der im Exklusiv-Interview mit fcbayern.de davor warnte, den Gegner zu unterschätzen. „Wir dürfen nur den einen Fehler nicht machen, den im Moment die Öffentlichkeit ein bisschen macht: Dass man glaubt, jetzt komme der vermeintlich leichte Part, man könne den VfB Stuttgart locker schlagen. Das wird nicht gelingen! Wir werden uns zu 100 Prozent konzentrieren, dem Gegner seriös und mit Respekt begegnen müssen.“

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