präsentiert von
Menü
Ohne Sperre ins Finale

Gelbe Gefahr überstanden! 'Super gemacht'

Es war die 77. Minute im Camp Nou, als die Fete unter den Bayern-Fans so richtig beginnen konnte. 3:0 stand es da bereits für einen herausragenden FC Bayern, längst war klar: Das Finale am 25. Mai in London ist in trockenen Tüchern. Nun aber verließ Kapitän Philipp Lahm den Rasen von Barcelona - ohne eine Gelbe Karte. Und damit ohne eine Sperre für das Endspiel. Durchatmen, denn: Neben Lahm kamen auch die ebenfalls vorbelasteten Bastian Schweinsteiger, Javi Martínez, Luiz Gustavo sowie die nicht eingesetzten Dante und Mario Gomez ohne eine Verwarnung davon. Heißt: Der Traum vom Finale erfüllt sich in diesem Jahr für alle!

„Das haben die Jungs super gemacht“, lobte Jupp Heynckes seine gefährdeten Spieler, „ich freue mich darüber fast am meisten.“ Im vergangenen Jahr hatten im Finale dahoam mit Holger Badstuber, David Alaba und Luiz Gustavo drei Leistungsträger gesperrt zusehen müssen. Dies sollte diesmal mit aller Macht vermieden werden - kein leichtes Unterfangen in einem entscheidenden Halbfinale der Champions League.

'Sehr clever, sehr diszipliniert'

Lahm und Co. gelang dies mit Bravour - obwohl zu Beginn des Spiels „jeder mit 100 Prozent in die Zweikämpfe“ gegangen ist, erklärte Lahm. „Wir waren noch nicht durch, da zieht keiner zurück.“ Nach dem 1:0 durch Arjen Robben kurz nach der Pause (48.) war die Partie dann so gut wie entschieden. „Dann konnten wir darauf achten“, so Lahm.

Trainer Heynckes hatte in den vergangenen Tagen immer wieder auf die vorbelasteten Akteure eingewirkt, wie er nach dem Spiel verriet. „Man kann so ein Halbfinal-Rückspiel auch ohne Gelbe Karte bestreiten“, sagte der Coach: „Wir haben nicht nur ein tolles Spiel gezeigt, sondern waren auch sehr clever, sehr diszipliniert und haben uns nicht provozieren lassen. Super!“

Weitere Inhalte