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Sammers Analyse

'Ich finde es immer noch außergewöhnlich'

Durchschnaufen an der Säbener Straße vor dem Endspurt! Jupp Heynckes verordnete sich und seiner Mannschaft nach den kräftezehrenden vergangenen Wochen zwei freie Tage. Erst am Mittwochvormittag wird der Cheftrainer sein Team wieder um sich versammeln - und mit der Vorbereitung auf die letzten zwei Bundesliga-Spiele (Augsburg, Gladbach) sowie das Champions-League- und Pokalfinale beginnen. Zuvor stellte sich am Sonntagabend Sport-Vorstand Matthias Sammer bei der Talksendung sky90 den Fragen von Moderator Patrick Wasserziehr. fcbayern.de fasst die wichtigsten Aussagen von Sammer zusammen.

Matthias Sammer über…

…über das bevorstehende Champions-League-Finale: „Der Countdown hat schon länger begonnen. Jetzt wird viel erzählt, wo es gar nicht so viel zu erzählen gibt. Das Spiel wird trotzdem auf dem Spielfeld entschieden. Vorher das Geplänkel gehört vielleicht auch dazu. Ich finde es immer noch eine außergewöhnliche Leistung, dass zwei deutsche Mannschaften im Finale stehen.“

…über seine und die Arbeit des FC Bayern seit dem verlorenen CL-Finale 2010: „Ich wehre mich dagegen, ob da jetzt 3,3 Prozent von mir dabei sind. Jupp Heynckes hat die Dinge sehr akribisch aufgearbeitet. Unser Spiel gegen den Ball war nicht diszipliniert genug. Man hat daran gearbeitet. In einem Finale gibt es ein paar Eventualitäten. Die Fehler, die 2010 gemacht wurden, werden wir nicht mehr machen.“

…über sein Verhältnis zu Jupp Heynckes: „Jupp Heynckes ist der Cheftrainer, die Autorität. Er hat mir die Möglichkeit gegeben hat, mich einzubringen und 'sein' zu lassen, das ist großartig und dafür bin ihm dankbar. Eine seiner größten Stärken ist seine Menschlichkeit und Glaubwürdigkeit.“

…über geplante Feierlichkeiten nach der Übergabe der Meisterschale: „Wir sind Deutscher Meister, müssen aber das Feiern nicht gedanklich abschließen. Wir müssen die Meisterfeier eventuell umbenennen in 'Zwei-Finals-Vorbereitungs-Zusammenseins-Feier'. So ein Zusammensein, so ein Gefühl und einen Geist zu entwickeln, zu wissen, wir sind Deutscher Meister und zwei Finals vor der Brust - ich finde das wunderbar.“

…über den kleinen Disput mit Jürgen Klopp beim Spielam vergangenen Samstag in Dortmund: „Mit Jürgen, das war harmlos. Es war die Szene um die Gelb-Rote Karte, Rafinha kam runter. Jürgen Klopp hat dann ein bisschen mit Rafinha geredet, ich habe ihn darauf hingewiesen, dass er mit unseren Spielern nicht reden soll. Wir mussten nach dem Spiel schnell weg, aber Jürgen Klopp hat ausgerichtet, dass alles in Ordnung ist. Es war sehr emotional, aber inhaltlich korrekt.“

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