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Triple im Visier

Wembley-Helden starten Pokal-Vorbereitung

Jetzt also das Triple! Nach dem Gewinn der Champions League und der Deutschen Meisterschaft will der FC Bayern am Samstag in Berlin der ohnehin schon überragenden Saison die Krone aufsetzen und mit dem Sieg im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart als erste deutsche Mannschaft überhaupt den Dreifachtriumph feiern.

„Wir haben die große Chance, etwas Historisches, etwas Unerreichtes zu schaffen. Ich bin überzeugt, dass unsere Mannschaft das Spiel so angehen wird, wie sie es die ganzen letzten Monate gemacht hat“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Dienstag im Exklusiv-Interview mit fcbayern.de. „Wir werden uns zu 100 Prozent konzentrieren, dem Gegner seriös und mit Respekt begegnen müssen.“

Drei Tage nach dem Erfolg von Wembley haben die Bayern-Profis am Dienstagmorgen wieder die Arbeit aufgenommen und damit die Vorbereitung auf die Partie am Samstagabend (20.00 Uhr) im ausverkauften Berliner Olympiastadion. Nach den Champions-League-Feierlichkeiten und zwei trainingsfreien Tagen hieß es für die Helden von London zunächst einmal, wieder „ein bisschen reinzukommen“, wie Arjen Robben berichtete.

„Ich habe gehört, im Mannschaftstraining war heute nicht die höchste Qualität. Aber das ist glaube ich auch normal“, scherzte Robben, der selbst nicht auf dem grünen Rasen aktiv war, sondern eine regenerative Einheit auf dem Fahrradergometer einlegte. Manuel Neuer hingegen verspürte vier Tage vor dem Endspiel in Berlin „eine gewisse Ernsthaftigkeit auf dem Platz“, wie er bei FCB News erklärte.

Finale wird kein Selbstläufer

Diese werde am Samstag auch nötig sein, um den VfB zu bezwingen. „Ich erwarte ein schwieriges Spiel“, sagte Robben, die Stuttgarter „werden alles reinlegen, was sie haben. Da wird von uns nochmal alles gefragt sein“, so der Siegtorschütze von Wembley weiter. Daher müsse man sofort wieder „umschalten“, die Partie gegen den VfB sei „kein Selbstläufer“.

Auch Sportvorstand Matthias Sammer warnte davor, das Endspiel in Berlin auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die Emotionalität des Champions-League-Sieges darf nicht dazu führen, im Pokalfinale eine historische Chance zu vergeben“, sagte Sammer, für den das Duell mit seinem Ex-Klub - 2004/05 saß er beim VfB auf der Trainerbank - „viel, viel mehr als ein Pokalfinale“ ist.

„Diese historische Chance müssen wir beim Schopfe packen. Wir müssen eine Freude und Begeisterung für dieses Finale entwickeln.“ Für den Europameister von 1996 ist es das erste Endspiel überhaupt in der Hauptstadt. „Ich freue mich so, wie ich mich auf das Champions-League-Finale gefreut habe. Ich war noch nie in Berlin im Finale und habe auch nicht das Bedürfnis, als Zweiter vom Feld gehen zu wollen.“

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