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Zweites Training unter Guardiola

Die Bayern laufen, passen, bluten

Ist das nicht...Tymoshchuk? Ja, es war Anatoliy Tymoshchuk, der am Donnerstag mit dem FC Bayern in der Allianz Arena trainierte! Dabei hatte der Ukrainer den FC Bayern doch gerade erst Richtung St. Petersburg verlassen. Vor seiner Abreise nach Russland am kommenden Wochenende wird Tymo aber noch prominenter Trainingsgast beim Triple-Sieger sein, um sich schon einmal auf Betriebstemperatur zu bringen - und kam damit auch noch in den Genuss einer Trainingseinheit unter Pep Guardiola.

Der spanische Bayern-Coach bat seine Mannschaft am Donnerstag zur zweiten Einheit der neuen Saison. Wieder in der Allianz Arena, wo diesmal rund 8.000 Fans ihren Stars ganz genau auf die Füße schauten und erneut viel Applaus spendeten. Guardiola bot ihnen - und vor allem seinen Spielern natürlich ein anderes Programm als am Vortag.

Nach dem 5-gegen-2 zum Aufwärmen hatte der neue Bayern-Coach mit seinem Trainerstab mit Hütchen, Mini-Hürden und Stäben komplexe Übungen aufgebaut. Dabei wurden von den Spielern kurze Antritte, Sprünge und schnelle Richtungswechsel gefordert. Anschließend waren Ball- und Passsicherheit bei Spielformen auf engstem Raum gefordert. Zum Abschluss spielten bei einem Trainingsspiel erstmals die Tore eine Rolle im Bayern-Training.

Verausgaben beim Laktattest

Guardiola war wieder engagiert bei der Sache. Erklärte wort- und gestenreich die verschiedenen Übungen. Mittendrin waren erneut auch die sieben Nachwuchsspieler, die bereits beim Auftakt am Mittwoch mittrainieren durften (Rico Strieder, Benno Schmitz, Alessandro Schöpf, Daniel Wein, Julian Green, Vladimir Rankovic, Oliver Markoutz).

Bereits am Vormittag hatte Guardiola seine Mannschaft auf der Sportanlage der TU München zum Laktattest gebeten. Aufgeteilt in zwei Gruppen mussten die Profis insgesamt 45 Minuten in unterschiedlichen Intensitäten laufen - eine schweißtreibende Angelegenheit. Zwischendurch wurde ihnen immer wieder ein Tropfen Blut abgenommen. Eins ist sicher: Am Abend des zweiten Trainingstages werden die Bayern ihre Beine spüren.

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